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Airbus informiert Behörden über mögliche Unregelmäßigkeiten

Der Luftfahrt- und Rüstungskonzern Airbus SE  hat die deutschen Behörden nach eigenen Angaben proaktiv über den möglicherweise rechtswidrigen Umgang einzelner Mitarbeiter mit Kundendokumenten informiert, die im Zusammenhang mit zwei künftigen deutschen Beschaffungsprojekten stehen. Diese Programme sind laut Airbus dem Segment Line Communications, Intelligence and Security zuzuordnen. Damit ist offenbar das besonders umsatzstarke Geschäft mit Kampfflugzeugen nicht betroffen.

Die proaktive Offenlegung gehe auf eine laufende interne Prüfung mit Unterstützung einer externen Anwaltskanzlei zurück, schreibt Airbus in der Mitteilung weiter. Das Unternehmen unterstütze die zuständigen Behörden in vollem Umfang bei der Aufklärung der Angelegenheit. Beobachter gehen davon aus, dass es sich um Beschaffungsvorhaben der Bundeswehr handelt.
lah/12/18.9.2019

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