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Projekt zur Integration von Drohnen in den europäischen Luftraum

Die European Defence Agency (EDA) und ein von Airbus Defence and Space geleitetes Konsortium haben am Donnerstag ein neues Projekt zur Integration von so genannten Remotely Piloted Aircraft Systems (RPAS) – auch als Drohnen bekannt – in den europäischen Luftraum gestartet.Ein Vertrag für das erweiterte Automatisierungsprojekt von RPAS (Enhanced RPAS Automation – abgekürzt ERA) zwischen dem Konsortium und der EDA sei bereits im Dezember unterschrieben worden, teilte die Verteidigungsagentur weiter mit. Das Projekt werde die umfassende Nutzung von zivilen und militärischen Drohnen im öffentlichen Luftraum Europas und die Integration in den Flughafenbetrieb unterstützen. Mittels des Vorhabens sollen unter anderem Standards für die Zertifizierung von automatischen Starts und Landungen sowie dem Flugfeldverkehr gesetzt werden.

Dazu sollen laut EDA technische und prozedurale Lösungen entwickelt und in Simulationen und Flugtests demonstriert werden. Das Projekt erfolge in Kooperation mit der European Organisation for Civil Aviation Equipment (EUROCAE), der European Aviation Safety Agency (EASA) sowie Eurocontrol.

ERA wird als Ad-hoc-Projekt der EDA bezeichnet, das von den Mitgliedstaaten Frankreich, Italien, Polen, Schweden sowie Deutschland als Führungsnation ins Leben gerufen wurde. Die Projektdauer wird mit 42 Monaten veranschlagt und das Kostenbudget liegt bei 32 Mio EUR ohne Mehrwertsteuer.
lah/12/11.2.2016