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Studie an Airbus und Dassault vergeben

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Frankreich und Deutschland haben den ersten Auftrag zur Entwicklung des Future Combat Air System (FCAS) an Dassault Aviation und Airbus vergeben. Bei dem Auftrag handelt es sich um eine gemeinsame Konzeptstudie (Joint Concept Study – JCS), wie Airbus in einer Mitteilung schreibt.  Bekanntgegeben wurde der Startschuss für die JCS bei einem Treffen von Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen mit ihrer französischen Amtskollegin Florence Parly in Paris. Anfangsdatum für die zweijährige Studie ist der 20. Februar.

Eric Trappier, Chairman und CEO von Dassault Aviation, wird in der Meldung mit den Worten zitiert: „Dieser nächste Schritt ist entscheidend für die Sicherung der strategischen Autonomie Europas. Dassault Aviation wird seine Kompetenzen in den Bereichen Systemarchitektur und -integration einbringen, um die Anforderungen der beteiligten Länder zu erfüllen und Europas Führungsposition im strategisch wichtigen Feld der Luftkampfsysteme zu sichern.“

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Nach Aussage von Dirk Hoke, CEO von Airbus Defence and Space, haben sich die beiden Unternehmen zum Ziel gesetzt, den beteiligten Nationen in beiden Kernbereichen – dem New Generation Fighter und dem dazugehörigen System of Systems – die besten Lösungen zu liefern.

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Das geplante Waffensystem der nächsten Generation wird laut Airbus aus einem leistungsstarken bemannten New Generation Fighter (NGF) mit neuen und weiterentwickelten Waffen sowie einer Reihe unbemannter Systeme (Remote Carriers) bestehen. Beide sollen durch eine so  genannte Combat Cloud verbunden und in eine FCAS-Architektur (System of Systems) eingebettet werden.

Die gemeinsame Konzeptstudie basiere auf einer gemeinsamen Fähigkeitsanforderung (High Level Operational Requirements Document, HLCORD), die im April 2018 auf der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung in Berlin von den Verteidigungsministerinnen Deutschlands und Frankreichs unterzeichnet wurde, sowie vorhergehenden nationalen Konzeptstudien.

Ziel der Studie ist es laut Mitteilung, die verschiedenen FCAS-Fähigkeiten zu entwerfen und die Grundlagen für die spätere Entwicklung, Industrialisierung und Herstellung der vollständigen Funktionsfähigkeit bis 2040 zu erarbeiten. Im Rahmen der Studie würden außerdem Demonstrator-Programme für die Paris Air Show im Juni 2019 entwickelt und umgesetzt.
lah/12/8.2.2019