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Bundeswehr wird partiell berücksichtigt

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Die Bundesnetzagentur hat heute im Benehmen mit dem Beirat entschieden, die 450 MHz-Frequenzen vorrangig für kritische Infrastrukturen der Energie- und Wasserwirtschaft bereitzustellen.

Mit der Vergabeentscheidung sei der Weg für die Energie- und Verkehrswende geebnet, schreibt die Bundesnetzagentur in einer Mitteilung.  Gleichzeitig hat die Behörde nach eigenen Angaben auch die sicherheitspolitischen Belange in den Blick genommen. So seien zum einen die zeitlich und räumlich eingeschränkten Bedarfe der Bundeswehr in der Entscheidung berücksichtigt worden.

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Zum anderen wurden laut Bundesnetzagentur auch den Interessen der Behörden und Organisationen (BOS) mit Sicherheitsaufgaben (BOS) weitestgehend Rechnung getragen. Soweit die 450 MHz-Frequenzen nicht für Anwendungen kritischer Infrastrukturen eingesetzt würden, seien Datenübertragungskapazitäten für sicherheitsrelevante Nutzungen der BOS bereitzustellen. Ursprünglich hatten sich das Verteidigungs- und das Innenministerium für die Vergabe der Frequenzen beworben, konnten sich aber offenbar nicht gegen die Energiewirtschaft durchsetzen.

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Aufgrund der guten Ausbreitungseigenschaften bieten sich die 450-MHz-Frequenzen an, um kosteneffizient ein funktionsfähiges, ausfallsicheres Funknetz aufzubauen. Die Frequenzen werden laute Netzagentur nun zur bundesweiten Nutzung in einem Ausschreibungsverfahren vergeben.

Lah/12/16.11.2020