Hensoldt mit In-Service Support für Ortungs-Radar COBRA beauftragt

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Die europäische Beschaffungsbehörde, Organisation for Joint Armament Co-operation (OCCAR) hat den deutschen Sensorspezialisten Hensoldt für drei weitere Jahre mit dem sogenannten In-Service Support (ISS) für das Artillerieortungs-Radar COBRA (Counter Battery Radar) beauftragt.

Wie Hensoldt in einer Mitteilung schreibt, bekräftigen mit diesem neuen ISS-Vertrag auf Basis eines erneuerten Memorandum of Understandig (MoU) zwischen Deutschland und Frankreich die OCCAR und die teilnehmenden Staaten ihr Vertrauen in das Unternehmen als strategischer Industriepartner für die Unterstützung der COBRA-Systeme für die nächsten drei Jahre und eventuell darüber hinaus bis zum Ende ihrer Nutzungsdauer.

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Hensoldt zeichne als System Design Authority auch weiterhin für folgende Kernleistungen verantwortlich: Konfigurationsmanagement, technisches Ereignismanagement, technische Unterstützung, Wartung vor Ort, logistische Dokumentation, IT-Sicherheitsmanagement, Qualitätssicherung und Safety, mit besonderem Schwerpunkt auf Obsoleszenz-Management und -behebung. Damit solle die Systemverfügbarkeit bis 2035 und darüber hinaus ermöglicht werden.

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COBRA ist laut Mittielung wie vor das weltweit leistungsfähigste Artillerieortungs-Radar. Hauptaufgabe sei die zielgenaue Ortung gegnerischer Artillerie, Raketen und Mörser. Es zeichnee sich insbesondere durch eine hohe Aufklärungsreichweite, große Störresistenz und umfassende Mobilität aus.

Seit über 12 Jahren ist Hensoldt mit seiner 100-Prozent-Tochter ESG Elektroniksystem- und Logistik-GmbH als Hauptauftragnehmer und System Design Authority, für den ISS und die Weiterentwicklung der COBRA-Systeme verantwortlich. 
lah