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Elbit Systems mit Lieferung von Systemkomponenten für Bundesheer-Radpanzer beauftragt

Der israelische Rüstungskonzern Elbit Systems wurde eigenen Angaben zufolge mit der Lieferung von Systemkomponenten – Waffen-, Aufklärungs-, Fahr- und Situations- und Lageerkennungssystemen – für rund 230 gepanzerte Fahrzeuge eines europäischen Kunden im Gesamtwert von 300 Millionen US-Dollar (entspricht bei aktuellem Wechselkurs rund 277 Millionen Euro) beauftragt. Dies geht aus einer Mitteilung des Unternehmens vom 20. Februar hervor.

Der Vertrag hat der Mitteilung zufolge eine Laufzeit von sechs Jahren und umfasst die kundenspezifische Entwicklung, die Produktion, die Wartung über den gesamten Lebenszyklus und den kompletten Support im Land.

Auch wenn Elbits Mitteilung weder die Nutzernation der gepanzerten Fahrzeuge noch den Fahrzeugtyp benennt, kann es als gesichert angenommen werden, dass es sich um die Fahrzeuge vom Typ Pandur Evolution handelt, von denen das österreichische Verteidigungsministerium gestern 225 Systeme für das Bundesheer geordert hat, hartpunkt berichtete. Sowohl Zeitlinien als auch Anzahl der Fahrzeuge bieten eindeutige Hinweise.

Zudem ist es öffentlich bekannt, dass viele Subsysteme des Pandur Evolution von Elbit stammen, wie beispielsweise die fernbedienbaren Waffenstationen der Mannschaftstransportpanzer. Weiterhin ist aus der gestrigen Vertragsunterzeichnungszeremonie ableitbar, dass das österreichische Bundesheer seine zukünftigen Pandur-Mörserträger auf Basis des Crossbow-Turmes von Elbit realisieren will.
wg

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