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Diederich Engineering Systems zeigt mit dem RD-E einen Spezialumbau einer eingeführten Militär-Enduro

Waldemar Geiger

Diederich Engineering Systems (DES) hat mit dem RD-E im Rahmen der in Nürnberg stattfindenden Fachmesse Enforce Tac 2024 erstmals eine auf Elektroantrieb umgebaute Variante einer in die Streitkräfte eingeführten Enduro vorgestellt. Da nur der Motor ausgetauscht wurde und alle anderen Systembauteile gleichgeblieben sind, bietet diese Lösung Vorteile in der logistischen Versorgung einer gemischten Fahrzeugflotte.

Der Elektroantrieb hat eine Leistungsbreite von 0 bis 32 kW, welche vom Nutzer mittels einer App stufenlos programmiert werden kann. Die Batteriekapazität des 72V-Schnellwechselakkus beträgt 60 Amperestunden. Zum Ausstattungspaket der E-Enduro gehören drei solche Batterien. Nach Aussagen von DES kann der RD-E mittels einer Ladung rund eine Stunde auf einer Offroad-Rennstrecke unter Volllast betrieben werden.

Ebenfalls zur Ausstattung gehört eine multifunktionale Tarnbeleuchtung, welche nach Angaben des Herstellers als derzeit einziges IR-Tarnbeleuchtungssystem gemäß Verteidigungsgerätenorm VG 96945 zugelassen ist. Der Tarnscheinwerfer vereint sichtbares Licht- und einen IR-Kanal in einem 70-mm-Gehäuse.

Im Modus sichtbares Tarnlicht kann der Lichtstrom der Tageslicht-LED nach Bedarf in acht Stufen gedimmt werden. Nach Umschalten auf Infrarotlicht (IR) kann zwischen Beleuchtung für den Nah- bzw. Fernbereich gewählt werden. Auch das IR-Licht ist dimmbar. Damit kann ein mit einer Nachtsichtbrille ausgestatteter Fahrer das Fahrzeug wie unter sichtbarem Licht bewegen.

Waldemar Geiger

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