Deutschland wählt SPY-6-Radar von Raytheon für seine F127-Fregatten

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Der zum RTX-Konzern gehörende US-Rüstungshersteller Raytheon ist nach eigenen Angaben von der deutschen Regierung ausgewählt worden, um Radare des Typs SPY-6(V)1 für die Installation auf acht Fregatten des Typs F127 im Rahmen eines beantragten Foreign Military Sale (FMS) der U.S. Navy zu liefern. Der Vertrag, der auch umfassende Support- und Serviceleistungen zur Anpassung des Radars an das Schiffsdesign umfasse, mache Deutschland zum ersten internationalen Kunden für SPY-6, schreibt Raytheon. Über die Auswahl hatte hartpunkt berichtet. Wettberber für den Hauptsensor der zukünftigen deutschen Luftverteidigungsfregatten war bis zum Schluss der US-Konzern Lockheed Martin mit seinem Radar SPY-7. Lockheed Martin liefert das Führungs- und Waffeneinsatzsystem Aegis für die Schiffe.

Wie Raytheon schreibt, verfügt SPY-6(V)1 über vier Array-Flächen, die jeweils mit 37 modularen Radarkomponenten ausgestattet sind und eine kontinuierliche 360-Grad-Lageerfassung ermöglichen. Es sei Teil der SPY-6-Radarfamilie der US-Marine, die auf sieben Schiffsklassen für die Luft- und Raketenabwehr eingesetzt wird.

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Nach Aussage von Barbara Borgonovi, President Naval Power bei Raytheon, erhält die deutsche Marine durch die Integration des Radars in F127-Fregatten eine Multimissionslösung, die eine schnellere und fundiertere Entscheidungsfindung auf See ermöglicht.

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SPY-6 ist laut Hersteller das fortschrittlichste und am intensivsten getestete Marineradar der Welt. Es sei eines von mehreren Radarprogrammen, die in der Radarentwicklungsanlage von Raytheon in Andover, Massachusetts, entwickelt und hergestellt werden.
lah