Bundeswehr beschafft 149 zusätzliche mobile Rettungsstationen

Waldemar Geiger

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Nachdem der Haushaltsausschuss des Bundestages am 8. Juli die entsprechende 25-Mio-Vorlage gebilligt hat, hat das Bundeswehr-Beschaffungsamt BAAINBw am 13. Juli die Rheinmetall Project Solutions GmbH mit der Lieferung von 149 zusätzlichen mobilen Rettungsstationen beauftragt. Dabei handelt es sich um einen Folgeabruf aus einem im Dezember 2024 geschlossenen Rahmenvertrag, aus dem die Bundeswehr in einem ersten Schritt bereits 16 Rettungsstationen bestellt hat, hartpunkt berichtete.

Wie aus einer Mitteilung des BAAINBw hervorgeht, handelt es sich bei den Rettungsstationen um ein Teilprojekt des Großvorhabens Modulare Sanitätseinrichtungen (MSE). Bei den MSE handelt es sich um containerbasierte, mobile Behandlungseinrichtungen. „Sie werden maßgeblich dazu beitragen, dass verwundete Soldaten und Soldatinnen über die gesamte Rettungskette hinweg die medizinische Versorgung bekommen, die sie benötigen“, schreibt das BAAINBw.

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Die neu bestellten Rettungsstationen sind dem BAAINBw zufolge ein Teil der MSE und bilden die NATO-Behandlungsebene 1 ab. Diese Ebene folgt direkt auf die Selbst- und Kameradenhilfe und hat ihren Schwerpunkt in der notfallmedizinischen Versorgung. In der hochmobilen Rettungsstation soll den Angaben zufolge die erste notfallchirurgische, dringende chirurgische und eine erste internistische Versorgung erfolgen. „Somit werden die neuen Stationen die erste Anlaufstelle für verwundete Soldatinnen und Soldaten. Die dort vorgenommene Akutversorgung ist für die Rettung von Menschenleben von entscheidender Bedeutung, wie der aktuelle Krieg in der Ukraine zeigt“, heißt es in der Mitteilung.

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Jede mobile Rettungsstation besteht den Angaben des BAAINBw nach aus zwei Containern, einem Verbindungselement sowie der dafür erforderlichen Transportkomponente. Sämtliche notwendigen medizinischen Geräte werden in der Rettungsstation mitgeführt. Der Mitteilung zufolge kann die Rettungsstation mitsamt ihrem Personal innerhalb kürzester Zeit transportiert, aufgebaut, betrieben, wieder abgebaut und an den nächsten Einsatzort verbracht werden. Somit kann der Sanitätsdienst den kämpfenden Truppen unmittelbar folgen, schreibt das Bundeswehr-Beschaffungsamt.

Von den nun 149 bestellten Rettungsstationen werden 112 Rettungsstationen in der Variante „ballistisch geschützt“ (Handwaffen und Splitterwirkung) beschafft. Die übrigen 37 Rettungsstationen sind ungeschützt.

Waldemar Geiger