Die Czechoslovak Group (CSG) hat nach eigenen Angaben zwei Vertragsabschlüsse in Polen mit den Firmen Dezamet und Huta Stalowa Wola (HSW) erzielt, um Komponenten für Artilleriemunition und Fahrgestelle für geschützte Fahrzeuge zu liefern, die einen Gesamtauftragswert für die Gruppe von mehr als 250 Millionen Euro aufweisen.
Wie die CSG mitteilt, sollen Komponenten für 155-mm-Munition an die Zakłady Metalowe Dezamet S.A., eine Tochtergesellschaft der Polska Grupa Zbrojeniowa (PGZ), geliefert werden. Dazu habe as Unternehmen vor Kurzem mit der CSG Polska eine Vereinbarung über mehr als 100 Millionen Euro unterzeichnet.
Diese umfasse die Lieferung pyrotechnischer Komponenten und Baugruppen zur Herstellung von Zündern für 155-mm-Artilleriemunition. Die Vereinbarung baut den Angaben zufolge auf einer langjährigen Zusammenarbeit auf, die es polnischen Werken bereits ermöglicht hat, die Serienproduktion von Artilleriemunition für die Selbstfahrhaubitze Krab aufzunehmen.
Darüber hinaus habe die Huta Stalowa Wola S.A. Unternehmen der CSG-Gruppe mit drei Aufträgen im Gesamtbruttowert von über 150 Millionen Euro betraut. Geliefert werden laut Mitteilung mehrere hundert Fahrgestelle für die taktischen Mehrzweckfahrzeuge Waran 4×4 und Heron 6×6, die HSW auf Basis eingeräumter Lizenzrechte produziere. Die Fahrzeuge basieren auf den CSG-Plattformen Patriot II und Tadeas und werden unter anderem für Kommandofahrzeug-Konfigurationen der polnischen Raketen- und Artillerietruppen genutzt. Die Aufträge werden laut CSG über das EU-Programm SAFE finanziert, die Lieferungen sollen bis Ende 2029 abgeschlossen sein.
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