Die nordrhein-westfälische GREX SYSTEMS zeigte im Rahmen des 10. KSK-Symposiums Rüstung erstmals das gleichnamige Konzept für einen modularen Multi-Domain-Kleinstdrohnenschwarm mit sechs Luft-, zwei Bodenvarianten sowie jeweils einer Über- und einer Unterwasservariante.
Eine auf den Systemen lokal laufende KI soll für die Einsatzfähigkeit der individuell konfigurierbaren Systeme auch in komplexen Einsatzumgebungen sorgen und einen koordinierten Systemverbund mit gemeinsamem Lagebild des ganzen Drohnenschwarms ermöglichen.
Aufgebaut auf einem gleichen Kern mit der Bezeichnung GREX Core, kann das System mittels unterschiedlicher Antriebs- oder Nutzlastmodule individuell auf die jeweilige Mission konfiguriert werden. Nach Angaben des Herstellers ist die Systemfamilie so konzipiert, dass die jeweilige Modulfertigung auch im 3D-Druckverfahren im Feld erfolgen kann. Damit können die Nutzer die individuelle Missionsanpassung der Systeme im Einsatz vornehmen und so für den jeweiligen Einsatz die „richtige“ Drohne(n) konfigurieren.
Jede Variante der Multi-Domain-Drohnenfamilie nutzt dieselbe Basis von vier Profilstäben aus Verbundwerkstoff sowie der dazugehörigen Energieversorgung, Recheneinheit und dem Kommunikationssystem. In einem Folgeschritt wird das Fortbewegungsmodul aufgesteckt. Zur Auswahl stehen Rotoren, Ketten, Tragflächen sowie Schwimmer. Im letzten Schritt kann der Nutzer die benötigte Nutzlast – Elektrooptik, Thermalsensor, Gas- und Kampfstoffsensor, Akustik- oder Umweltsensoren sowie Funkrelais – festlegen, mit der die Missionsanpassung der Systeme beendet wird.
Dem Unternehmen zufolge befindet sich das individuell konfigurierbare Drohnensystem aktuell in der finalen Phase der Entwicklung. Der Beginn der Flugversuche soll in den nächsten Wochen erfolgen.
Waldemar Geiger


















