Destinus ernennt Dirk Zimper zum Chief Future Capabilities Officer und Managing Director Germany

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Das insbesondere für die Herstellung von Marschflugkörpern bekannte europäische Unternehmen Destinus mit Hauptsitz in den Niederlanden hat Dirk Zimper mit Wirkung zum 1. November zum Chief Future Capabilities Officer ernannt. Wie Destinus gegenüber hartpunkt bestätigte wird Zimper damit Mitglied des Executive Committee und übernimmt gleichzeitig als Managing Director Germany die Leitung des Deutschlandgeschäfts.

Als Chief Future Capabilities Officer soll Zimper, der in Luft- und Raumfahrttechnik promoviert hat, dem Unternehmen zufolge im Einklang mit der Strategie von Destinus die Umsetzung militärischer Anforderungen in Programme für künftige Fähigkeiten leiten. Das Spektrum reiche von Flugkörpersystemen einschließlich Deep Precision Strike bis zur Luftverteidigung. In Deutschland solle er die Präsenz von Destinus stärken und die Zusammenarbeit mit der Bundeswehr, den Beschaffungsbehörden und den Industriepartnern steuern.

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Zu seinen Aufgaben gehört den Angaben zufolge zudem die Entwicklung der Robotikaktivitäten von Destinus. Dabei baue er auf der Arbeit auf, die er im Juni 2026 mit der Gründung des Start-ups IronbotiX begonnen habe.

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„Deutschland spielt eine zentrale Rolle für Europas Verteidigung und für Destinus“, sagt Mikhail Kokorich, Mitgründer und CEO von Destinus, laut Mitteilung des Unternehmens die hartpunkt vorliegt. „Dirk kennt die Bundeswehr, die Industrie und die Forschungslandschaft aus eigener Erfahrung. Er wird unser Wachstum in Deutschland vorantreiben und den künftigen Bedarf der Streitkräfte in konkrete Programme übersetzen.“

Zimper wird in der Mitteilung mit den Worten zitiert: „Europa braucht Fähigkeiten, die schneller bei den Streitkräften ankommen, als sich die Bedrohung verändert. Bei Destinus kann ich ihren Bedarf mit der industriellen Stärke der Gruppe zusammenbringen – und das in dem Tempo, das die Lage in Europa verlangt.“

Zimper war zuvor Mitglied der Geschäftsleitung und Vice President Tactical Strike & Battlefield bei MBDA Deutschland. Im November 2022 kam er als Director Future Systems zu MBDA und verantwortete dort unter anderem die Themen Hochenergielaser, Hyperschall und bodengebundene Luftverteidigung. Zuvor leitete er am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) die Sicherheits- und Verteidigungsforschung und war Gründungsdirektor des Kompetenzzentrums Responsive Space. Von 2013 bis 2017 war er Executive Officer der NATO Science and Technology Organization in Paris. Seine Laufbahn begann er als Offizier der Bundeswehr.
lah