Mit vollem Schub in die Zukunft – chinesische Kampfflugzeuge der nächsten Generation

Alexander Luck

Anzeige

Weltweit gewinnen die Bemühungen von Luftstreitkräften zur Entwicklung von Kampfflugzeugen der nächsten Generation an Dynamik. Die Vereinigten Staaten geben fast schon traditionell den Ton bei den angestrebten neuen Fähigkeiten an, die Beobachter in Medien und Analysen häufig Kampfflugzeugen der „sechsten Generation“ zuschreiben.

Anderswo ist das Bild hingegen uneinheitlicher. In Europa mussten die Partner in einem ehrgeizigen Projekt, dem französisch-deutsch-spanischen Future Combat Air System (FCAS), unlängst kapitulieren, nachdem industrielle Differenzen auch politisch nicht zu überbrücken waren.

Anzeige

Das andere ursprünglich europäische, inzwischen globale Vorhaben, bekannt unter dem Namen GCAP (Global Combat Air Programme) und ursprünglich als „Tempest“ gestartet, kommt mit moderater Geschwindigkeit voran, angeführt von einem tri-nationalen Konsortium aus Großbritannien, Italien und Japan. Weltweit verfolgen noch weitere Nationen die Entwicklung von Kampfflugzeugen der nächsten Generation, die aufgrund verschiedener technologischer Hürden, mit denen diese Nationen konfrontiert sind, nicht eindeutig unter die Bezeichnung „fünfte“ oder „sechste Generation“ fallen. Vielmehr vereinen sie technologische Eigenheiten verschiedener Generationen in einem Entwurf. Beispiele hierfür sind Südkorea und die Türkei. Andere Staaten mit ambitionierten Vorhaben stecken entwicklungstechnisch weiterhin in der frühen Phase lokaler Entwicklungen. Zu nennen sind hier Indien und Schweden.

Anzeige

Der chinesische Weg in die erste Liga des Kampfflugzeugbaus

Unterdessen hat sich China in den vergangenen drei Jahrzehnten mit erstaunlicher Geschwindigkeit von einer Nation, die sich bei der Modernisierung einer riesigen, aber veralteten Luftwaffe mit Tausenden Kampfflugzeugen hauptsächlich auf importierte Jagdflugzeuge stützte, zu einem der beiden führenden Innovatoren bei der Entwicklung von Kampfflugzeugen neben den Vereinigten Staaten entwickelt. Dieser hartpunkt-Fachartikel bildet den aktuellen Stand und die Eigenheiten der Entwicklungen von Kampfflugzeugen der nächsten Generation für die Luftstreitkräfte der chinesischen Volksbefreiungsarmee (PLA) ab.

Chinas Wandel von einem Importeur ausländischer Technologie für Kampfflugzeuge hin zu einem zunehmend souveränen und innovativen Entwickler begann Ende der 1980er Jahre und gewann bedingt durch politische Wendungen und wirtschaftliches Wachstum gegen Ende der 1990er Jahre erheblich an Fahrt. Zeitgleich zur Beschaffung großer Stückzahlen russischer Kampfflugzeuge, insbesondere der Sukhoi-Flanker-Serie, und der Anpassung dieses Musters in heimischen Varianten wie J-11, J-15 und J-16 entwickelte Peking auch das Mehrzweckkampfflugzeug J-10. Es handelt sich um ein Design, das derzeit mit mehreren hundert Fliegern bei der chinesischen Luftwaffe (PLAAF) im Einsatz ist. In China wird die J-10 häufig als „3,5-Generation“-Design bezeichnet, da das Land die erste Generation von Kampfjets während des späten Zweiten Weltkriegs im Wesentlichen „verpasste“ und mit Nachkriegsmustern der zweiten Generation begann. Mit der J-10 wurden zusammen mit den chinesischen Flanker-Adaptionen eine Vielzahl von Innovationen bei der PLAAF eingeführt, darunter Fly-by-Wire-Avionik, ein modernes Glascockpit, Radar mit elektronischer Strahlschwenkung (AESA) und leistungsfähige optische Sensoren.

Die nächste Generation der Entwicklung, die fünfte im Westen, jedoch die vierte in China, beinhaltete den Zulauf des Mehrzweckkampfflugzeugs J-20. Die J-20, entwickelt von der Chengdu Aircraft Company (CAC), die auch die J-10 produzierte, ist ein relativ großes Kampfflugzeug mit erheblicher Signaturreduzierung („Stealth“), drei internen Waffenschächten und einer umfassenden Radar- und elektrooptischen Sensorik, die „Sensor Fusion“-Prinzipien anwendet. Die zweistrahlige J-20 existiert in Ein- und Zweisitzer-Varianten, und obwohl chinesische Offizielle keine Bestandszahlen für Kampfflugzeuge publizieren, gehen glaubwürdige Schätzungen davon aus, dass die bisher produzierte Gesamtzahl der J-20 bei etwa 500 Einheiten liegt. Verwendete die J-20 zunächst Triebwerke russischen Ursprungs, sind neuere Varianten inzwischen mit chinesischen Alternativen in Betrieb.

Darüber hinaus führt China derzeit den zweistrahligen Kampfjet J-35 ein. Entwickelt von Chinas zweitem bedeutenden Hersteller von Kampfflugzeugen, der Shenyang Aircraft Corporation (SAC), ähnelt dieses Design optisch in gewisser Weise der amerikanischen F-35. Allerdings sind diese Ähnlichkeiten oberflächlich, da sich beide Muster ansonsten in der Auslegung, wie schon durch die Triebwerke erkennbar, fundamental unterscheiden. Ursprünglich von SAC als Produkt für den Export mit der Bezeichnung FC-31 angedacht, entwickelte sich das Design aufgrund des Interesses der PLA schließlich zum trägergestützten Kampfflugzeug J-35 für die chinesischen Marineflieger und zum landgestützten Kampfflugzeug J-35A für die PLAAF.

Im Gegensatz zur größeren J-20 befindet sich die leichtere und kompaktere J-35 noch in einer frühen Phase der Produktion und Einführung, sowohl bei den chinesischen Marinefliegern als auch bei der Luftwaffe.

Dennoch sind sowohl CAC als auch SAC seit mindestens zehn Jahren mit der Entwicklung von Nachfolgekonstruktionen beschäftigt, die im westlichen Diskurs als „Jagdflugzeuge der sechsten Generation“ bezeichnet würden. Offizielle Bezeichnungen existieren bisher nicht, aber Beobachter benennen diese Vorhaben als J-XDS, J-XX oder J-50, entwickelt von der Shenyang Aircraft Corporation, sowie als J-36 für das zweite Programm von CAC.

Gerüchte und Spekulationen unter informierten Beobachtern deuten seit geraumer Zeit darauf hin, dass derartige chinesischen Bemühungen für Kampfflugzeuge der nächsten Generation existieren. Dennoch tauchten lange Zeit keine verlässlichen Informationen über die Natur dieser Entwicklungen auf. Im Dezember 2024 schließlich erschienen Prototypen beider Programme urplötzlich bei Testflügen, die von chinesischen Bürgern gefilmt und vor allem über soziale Medien geteilt wurden.

Wie bei den vorausgegangenen J-20 und J-35 teilen sich beide Entwicklungen grundlegende Designmerkmale der „nächsten Generation“. Dazu gehört bei J-XDS und J-36 die „schwanzlose“ Konfiguration ohne Heckleitwerk sowie die obligatorischen internen Waffenschächte und Sensoren, verteilt über den gesamten Rumpf. In anderen Aspekten unterscheiden sich die beiden neuen Muster jedoch drastisch voneinander. Dies wirft auch die Frage auf, ob es sich um konkurrierende oder um ergänzende Programme handelt, die darauf ausgelegt sind, die PLA mit unterschiedlichen Entwürfen für eine Reihe von Anforderungen im Luftkampf zu versorgen.

SAC J-XDS (J-XX or J-50)

Die J-XDS ist der „konventionellere“ dieser beiden Entwürfe. Spezifikationen aus öffentlich zugänglichen Quellen gibt es wie üblich nicht. Dem Erscheinungsbild nach handelt es sich um ein mittelschweres einsitziges Kampfflugzeug, das von zwei Strahltriebwerken angetrieben wird. Die Konfiguration ist, wie bereits erwähnt, „schwanzlos“ und verfügt daher weder über horizontale noch über vertikale Heckleitflächen. Der Flügel, vom Mittelteil der Zelle bis zum Heck reichend, ist als geknickte Lambda-Auslegung ausgeführt und verfügt über charakteristische, vollständig bewegliche Flügelspitzen. Die J-XDS verfügt über Triebwerkseinlässe in DSI-Ausführung (Diverterless Supersonic Inlet), und wahrscheinlich über eine 2D-Schubvektorsteuerung für die beiden Triebwerke. Der stark zugespitzte vordere Rumpf beinhaltet das Cockpit, in dem ein einzelner Pilot Platz findet. Unterhalb der Zelle sind mindestens zwei große Waffenschächte zu erkennen, während das Fahrwerk vorne ein Zwillingsrad aufweist. Mindestens ein Gehäuse für elektrooptische Sensoren ist unterhalb des vorderen Rumpfes vor dem Fahrwerk sichtbar. Da es sich bei den bisher beobachteten Fliegern um Prototypen handelt, fehlen im Vergleich zu einer Serienversion vermutlich noch viele Abdeckungen für Sensorik und andere Ausrüstung.

J-XDS am Boden: Erkennbar ist der schlankere, kompaktere Rumpf im Vergleich zu J-36.
J-XDS am Boden: Erkennbar ist der schlankere, kompaktere Rumpf im Vergleich zu J-36. (Bild: chinesische soziale Medien)

Das Zwillingsrad des Bugfahrwerks und das insgesamt sehr kompakte Design könnten darauf hindeuten, dass die J-XDS nicht nur für den Dienst bei der PLAAF, sondern auch für die Marineflieger der chinesischen Marine (PLAN) vorgesehen ist. Der Entwurf erscheint gut geeignet für den Katapultstart von gegenwärtigen und zukünftigen chinesischen Flugzeugträgern. Bisherige Prototypen verfügen noch nicht über relevante Ausrüstungen, etwa den Fanghaken oder die Katapultverbindung am Bugrad. Allerdings würden diese wohl erst bei später in der Entwicklung befindlichen Marinevarianten erscheinen.

Leistungsdaten des Flugzeugs bleiben vorerst völlig unbekannt. Das Design ist wahrscheinlich zum Supercruise befähigt, also dem dauerhaften Flug in Überschallgeschwindigkeit ohne Nachbrenner, und dürfte die modernsten chinesischen Luft-Luft-Waffen sowie vermutlich auch in den Dimensionen passende Luft-Boden-Waffen einsetzen.

CAC J-36

Wie die J-XDS tauchte auch die von der Chengdu Aircraft Company entwickelte J-36 im Dezember 2024 bei Testflügen von Prototypen praktisch aus dem Nichts auf. Im Gegensatz zu Shenyangs J-XDS stellt die J-36 eine weitaus radikalere Interpretation von Kampfflugzeugen der nächsten Generation dar. Besonders bemerkenswert ist, dass das Chengdu-Design drei Strahltriebwerke als Antrieb in einer markanten Konfiguration aufweist, mit zwei seitlich und einem oberhalb angeordneten Triebwerkseinlass. Während Entwickler weltweit in der Vergangenheit gelegentlich dreistrahlige Kampfflugzeugentwürfe in Betracht zogen, ist eine solche Konfiguration bisher nirgends im Einsatz, und die J-36 stellt die erste derartige Konfiguration dar, welche ein fortgeschrittenes Entwicklungsstadium erreicht hat. Das zweite bemerkenswerte Konstruktionsmerkmal des CAC-Flugzeugs ist das breite Cockpit mit nebeneinander angeordneten Sitzen für zwei Besatzungsmitglieder.

Der Flügel ist als Doppel-Delta ausgelegt, erstreckt sich über fast die gesamte Länge der Zelle und resultiert im Vergleich zu konventionelleren Kampfflugzeugen in einer ungewöhnlich großen Oberfläche. Das Fahrwerk verfügt an Bug- wie auch am Hauptfahrwerk über Zwillingsräder, was auf die Größe und Masse der J-36 zurückzuführen ist.

J-36 am Boden: Zu beachten das breite, zweisitzige Cockpit sowie der Triebwerkseinlass auf der Rumpf-Oberseite.
J-36 am Boden: Zu beachten das breite, zweisitzige Cockpit sowie der Triebwerkseinlass auf der Rumpf-Oberseite. (Bild: chinesische soziale Medien)

Wie die J-XDS verfügt auch Chengdus J-36 über mehrere interne Waffenschächte. Die Konfiguration ähnelt allerdings eher der ebenfalls von CAC entwickelten J-20, mit einem großen Waffenschacht mittig und zwei kleineren Buchten links und rechts. Entsprechend der Gesamtgröße des Flugzeugs können diese Schächte wahrscheinlich eine große Anzahl Standard-Luft-Luft-Flugkörper oder alternativ große und sehr weitreichende Flugkörper wie die PL-17 aufnehmen. Darüber hinaus könnte der große zentrale Schacht theoretisch eine größere Bandbreite an Luft-Boden-Bewaffnung aufnehmen, entsprechend dem potenziellen Mehrrollen-Konzept für den Einsatz der J-36.

Die Triebwerke verfügen über signaturoptimierte Düsen und befähigen die J-36 wahrscheinlich ebenso wie Shenyangs J-XDS zum Überschallflug ohne den Einsatz von Nachbrennern. Ein 2D-TVC erscheint zumindest plausibel, bleibt aber unbestätigt.

Eine Eigentümlichkeit der J-36 ist, dass der Entwickler nachweislich mehrere Prototypen mit bestimmten Konstruktionsunterschieden fliegt, was auf eine fortlaufende Weiterentwicklung des Flugzeugs in einem dynamischen Entwicklungsprozess hindeutet. Während der zuerst beobachtete Prototyp mit der Rumpfnummer „36011“, damit namensgebend für die umgangssprachliche Bezeichnung, seitliche Triebwerkseinlässe mit Trennplatten aufwies, besitzen neuere Prototypen Einlässe in DSI-Auslegung. Darüber hinaus weisen neuere Prototypen zudem Modifikationen des Bereichs um die Triebwerksdüsen auf.

Sowohl die ungewöhnliche Anzahl von Triebwerken als auch die Cockpitkonfiguration dieses groß ausfallenden Entwurfs haben zu Spekulationen geführt, dass die J-36 tatsächlich ein Jagdbomber oder anderweitig auf Strike-Missionen ausgerichteter Kampfflugzeugentwurf ist.

Allerdings stellt eine Luftkampfplattform der nächsten Generation spezielle Anforderungen, welche größer ausfallende Entwürfe bevorteilen. Dazu zählt eine umfassende Signaturreduzierung, ein hoher Leistungsbedarf der Triebwerke, ausreichend Platz für Treibstoff zur Ermöglichung großer Reichweiten und schließlich ein groß dimensionierter Waffenschacht zur Aufnahme von weitreichenden Luft-Luft-Flugkörpern.

Eine sich ergänzende Verwendung von J-36 und J-XDS mit Optimierung eines Musters auf Reichweite, Waffenlast und Sensorleistung, während das zweite Muster Agilität und flexible Verwendung bei mehreren Teilstreitkräften erlaubt, erscheint daher zumindest plausibel.

Ein weiterer Aspekt, der für die J-36 von besonderer Bedeutung sein könnte, ist Chinas Bestreben, eine Reihe von Kampfdrohnen nach dem Schema eines „Loyal Wingman“ einsatzreif zu machen. Auf der Militärparade in Peking im September 2025 wurden einem weltweiten Publikum mehrere derartige Entwürfe präsentiert.

Während unbemannte kollaborative Kampfflugzeuge (Collaborative Combat Aircraft; CCA), ähnlich wie bei anderen Luftstreitkräften, in China sicherlich auch mit älteren bemannten Mustern eingesetzt werden sollen, scheint die J-36 besonders dafür geeignet zu sein, als „Mutterschiff“ zu dienen, welches gleichzeitig den Einsatz mehrerer CCA im Luftkampf koordiniert.

Fazit

CACs J-20 flog erstmals Ende 2011 und war ab etwa 2018 bei der PLAAF im aktiven Dienst. Unter der Annahme einer weitgehend ähnlichen Entwicklungsdynamik könnten sowohl die J-XDS als auch die J-36 Anfang bis Mitte der 2030er-Jahre bei der PLA einsatzreif sein.

Das plötzliche Auftauchen nicht nur eines, sondern zweier unterschiedlicher chinesischer Kampfflugzeuge der nächsten Generation in einem fortgeschrittenen Entwicklungsstadium unterstreicht, wie intensiv Peking danach strebt, gegen westliche und andere Rivalen, insbesondere die Vereinigten Staaten, an der Weltspitze im Militärflugzeugbau anzutreten. Sollte die obige Annahme zu Entwicklungszeiträumen zutreffen, hätte China Mitte der 2030er-Jahre zwei Kampfflugzeuge der dann neusten Generation zur Verfügung, ohne dass bei den unmittelbaren Nachbarn in Ostasien ein vergleichbares Gegenstück im Einsatz wäre. Dieses Szenario könnte auch erklären, warum Japan derzeit die Notwendigkeit einer beschleunigten Entwicklung von GCAP mit Großbritannien und Italien betont und hofft, bis ca. 2035 über vergleichbare Fähigkeiten wie China zu verfügen.

Im Gegensatz zu Russland und europäischen Staaten investiert China erheblich in ein ehrgeiziges und nachhaltiges Entwicklungsprogramm für Kampfflugzeuge der nächsten Generation. Pekings Maßnahmen haben zur Entstehung kompetenter einheimischer Entwickler militärischer Luftfahrtsysteme geführt, die mittlerweile auf Erfahrungen aus einem umfangreichen Portfolio eigener Entwicklungen und Anpassungen ausländischer Technologien zurückgreifen können.

Wie bereits angemerkt, geben chinesische Offizielle nur sehr wenig über lokale militärische Entwicklungen preis. Ausländische Beobachter sind darauf angewiesen, dass kontinuierlich neue Bilder und andere Informationen online, insbesondere in sozialen Medien, auftauchen. Daher ist Skepsis aufgrund des Fehlens belastbarer Fakten bei der technischen Einschätzung chinesischer militärischer Fähigkeiten weiterhin angebracht.

Dennoch ist ein über die vergangenen drei Jahrzehnte beobachtbarer Trend bei der Entwicklung der chinesischen Militärluftfahrt nicht zu übersehen. Diese Dynamik bedeutet, dass sich China von der Nachahmung und Weiterentwicklung einer bereits bestehenden, aus dem Ausland importierten Technologie-Basis zu einem Innovator mit einem eigenständigen Kompetenzspektrum entwickelt hat. Die Konsequenz dürfte eine weitere Beschleunigung und Diversifizierung chinesischer Innovation sein, mit direkten Konsequenzen für die weitere Kampfflugzeug-Entwicklung in Fernost und weltweit.

Autor: Alexander Luck ist Analyst für Rüstungspolitik mit Schwerpunkt Marine und Luftfahrt. Sein Fokus liegt auf dem indopazifischen Raum, besonders Entwicklungen in China, Ostasien und Australien.