Der Laserspezialist INLEAP Photonics führt im Auftrag des BMVg als Projektleitung eine Projektstudie zur „Risikobewertung von Kurzzeit-Emissionen im Kontext des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (BImSchG)“ gemeinsam mit dem Laser Zentrum Hannover e.V., der BG ETEM und der AGIMUS GmbH durch. Wie das Unternehmen in einer Mitteilung schreibt, werden die technischen, organisatorischen und rechtlichen Voraussetzungen für den Einsatz laserbasierter Technologien auf bundeswehreigenen Anlagen im Inland untersucht. Abschlossen werden soll die Studie bis November dieses Jahres.
Voraussetzung für den verantwortungsvollen Einsatz von Lasern ist der Mitteilung zufolge eine wissenschaftlich fundierte Bewertung möglicher Auswirkungen auf Mensch und Umwelt: Laser erzeugen extrem starkes, gebündeltes Licht, das insbesondere im nicht augensicheren Betrieb den menschlichen Sehnerv irreversibel schädigen kann. Die Projektstudie soll den Angaben zufolge hierzu einen methodischen Beitrag leisten und eine Grundlage für die Erprobung und perspektivische Nutzung solcher Technologien im Einklang mit dem Bundes-Immissionsschutzgesetz schaffen.
Im Mittelpunkt der Untersuchung stehen den Angaben zufolge Methoden zur Bewertung potenzieller Risiken durch kurzzeitige, gesundheitsschädliche Laser-Emissionen im Rahmen des Immissionsschutzes. Ziel sei es, Eintrittswahrscheinlichkeiten entsprechender Ereignisse systematisch zu analysieren und auf dieser Grundlage ein belastbares Sicherheitskonzept zu entwickeln.
INLEAP Photonics bringt nach eigenen Angaben seine Expertise im Bereich ultraschneller, augensicherer und hochpräziser Laserstrahllenksysteme sowie Maschinen- und Lasersicherheit in die Studie ein. Die Ergebnisse der Studie sollen in ein strukturiertes Sicherheitskonzept überführt werden, das die Rahmenbedingungen für Tests und zukünftige Anwendungen laserbasierter Technologien im Einklang mit geltendem Recht definiert.
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