Rheinmetall gründet Kompetenzzentrum für autonome Systeme in Großbritannien

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Der Düsseldorfer Rüstungskonzern Rheinmetall hat in Großbritannien ein neues Kompetenzzentrum für autonome Landsysteme (Advanced Land Autonomy Centre of Excellence, ALACOE) eröffnet, um der hohen Nachfrage gerecht zu werden und die Auslieferung zu beschleunigen. Dies steigere die Effizienz in der gesamten Region, schreibt Rheinmetall in einer Mitteilung. Die Initiative sei Teil eines größeren Netzwerks von Zentren, die den Bereich der Autonomie lokal in Europa, in den USA und in Australien etablieren sollen.

Im Mittelpunkt steht dabei laut Mitteilung die PATH-Technologie – das KI-gestützte Autonomie-Kit von Rheinmetall Kanada. Es sei in Kanada entwickelt worden und ermögliche Perzeption, Navigation und Entscheidungsfindung in komplexen, GPS-beeinträchtigten und umkämpften Umgebungen. PATH sei plattformunabhängig und wurde bereits auf mehr als 40 Rad- und Kettenfahrzeugen demonstriert. Es ermögliche autonome Navigation, Konvoibetrieb im Leader-Follower-Modus sowie dynamische Hindernisvermeidung in dichtem Gelände, Küstengebieten und rauen Klimazonen.

Seine Einsatzbereitschaft wurde laut Rheinmetall durch anspruchsvolle multinationale Tests und Wettbewerbe bestätigt, darunter NATO-bezogene Experimente und die European Land Robot Trials (ELROB).

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Das neue Netzwerk mehrerer Zentren unterstreiche Kanadas führende Rolle bei autonomen Bodensystemen in Europa, schreibt Rheinmetall. Im Rahmen von ALACOE integriert Rheinmetall in Großbritannien ansässige Unternehmen aktiv in seine Lieferkette, um die Technologien vor Ort zu verankern. Als Drehscheibe für die Integration, Erprobung und den Einsatz autonomer Bodensysteme stärke ALACOE die britische Souveränität, während die fortschrittliche Fertigung in Kanada gesichert werde. Das Zentrum bringe damit auf beiden Seiten des Atlantiks erhebliche wirtschaftliche Vorteile.
lah

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