INLEAP Photonics bringt Drohnenabwehrlaser auf unbemannte Bodenplattform

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Der in Hannover ansässige Laserspezialist INLEAP Photonics entwickelt ein neues Produkt für laserbasierte Drohnenabwehr auf einer unbemannten Bodenplattform und will dadurch zusätzliche Einsatzmöglichkeiten für mobile C-UAS-Szenarien (Counter-Unmanned Aircraft Systems) schaffen. Wie es in einer Mitteilung des Unternehmens heißt, basiert das System auf der Technologie INLEAP FASTLIGHT SHIELD und verbindet den Lasereffektor mit einer kompakten, geländegängigen UGV-Plattform (Unmanned Ground Vehicle) des Unternehmens Hentschel System sowie der C-UAS-Softwareplattform des Defence-Unternehmens STARK.

Die Hentschel System GmbH hat nach eigenen Angaben bereits das elektrische Raupenfahrzeug Ziesel des Tiroler Herstellers Mattro, der mittlerweile zur Hawe-Gruppe gehört, in eine geländegängige, robuste Roboterplattform umgerüstet.

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Vorgestellt wurde die neue Lösung zur Drohnenabwehr den Angaben zufolge erstmals am 12. Mai im Rahmen der Technologieshow des Innovationszentrums der Bundeswehr auf dem Fliegerhorst Erding. Die Präsentation erfolgte im Kontext einer Produktsichtung für C-UAS-Systeme der NATO-UAS-Klassen I und II, wie es heißt.

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Mit dem neuen Produkt will INLEAP Photonics auf die sich stetig verändernden Anforderungen an die Drohnenabwehr reagieren. Kleine, kostengünstige Drohnen werden heute nicht nur gegen stationäre Ziele eingesetzt, sondern auch gegen mobile Einheiten, temporäre Schutzräume und kritische Infrastruktur in wechselnden Einsatzlagen. Dadurch steige der Bedarf an Systemen, die schnell verlegbar und auch in schwierigem Gelände wirksam seien, schreibt INLEAP. Das neue Produkt soll Drohnen der NATO-UAS-Klassen I und II ohne Munition und Kollateralschäden in unter einer Sekunde abwehren.

Das System adressiere damit genau jene mobile C-UAS-Fähigkeit, die das Innovationszentrum der Bundeswehr im Rahmen der Produktsichtung am 12. Mai gezielt gesucht habe: hochbewegliche, einsatzreife Systeme zur Abwehr von C-UAS-Systemen der NATO-UAS-Klassen I und II, die bereit sind zur Erprobung im dritten Quartal 2026 in einem Landes- und Bündnisverteidigungsszenario und zur Lieferung ab 2027.
lah