2. Los: Bestellung weiterer 200 Schützenpanzer Puma erfolgt

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Die Bundeswehr hat die Projekt System & Management GmbH (PSM), ein Joint Venture von Rheinmetall und KNDS Deutschland, mit der Lieferung von 200 weiteren Schützenpanzern des Typs Puma S1 beauftragt. Dazu sei heute ein entsprechender Änderungsvertrag des bestehenden Rahmenvertrags im Bundeswehr-Beschaffungsamt BAAINBw in Koblenz unterzeichnet worden, schreiben beide Unternehmen in einer Mitteilung. Der Bundestag hat im Vorfeld dem Abschluss eines Änderungsvertrages zugestimmt (Stückzahlanpassung) und dafür benötigte Haushaltsmittel freigegeben, hartpunkt berichtete.

Die Beschaffung weist demnach ein Gesamtvolumen von 4,2 Milliarden Euro brutto auf, wovon 2,1 Milliarden Euro auf KNDS und 2,1 Milliarden Euro auf die Rheinmetall-Tochter Rheinmetall Landsysteme GmbH entfallen – beide Gesellschaften fungieren dabei als Unterauftragnehmer. Der Mitteilung zufolge sollen die ersten Fahrzeuge Mitte 2028 ausgeliefert werden.

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Bereits im Mai 2023 hatte das BAAINBw mit der PSM GmbH einen Rahmenvertrag zur Lieferung eines 2. Loses des Schützenpanzers Puma S1 unterzeichnet und gleichzeitig die ersten 50 Exemplare bestellt.

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Neben den jetzt bestellten 200 Gefechtsfahrzeugen umfasst die Beauftragung den Angaben zufolge auch die Beschaffung von entsprechenden Schutzmodulen samt Lagerbehältern. Ferner sei für 2026 ein weiterer Änderungsvertrag für den Konstruktionsstand S2 geplant. Damit sollen in Anlehnung an den Turm des Radschützenpanzers Schakal Obsoleszenzen beseitigt und weitere Fähigkeiten wie die Drohnenabwehr implementiert werden, wie aus der Mitteilung hervorgeht.

In den Jahren 2023 und 2024 hatte das BAAINBw eine umfassende Modernisierung von 297 Puma-Schützenpanzern (1. Los) aus Beständen der Bundeswehr in Auftrag gegeben, um die Fahrzeuge auf den verbesserten Konstruktionsstand S1 zu rüsten. Die Nachrüstung, die den beiden Unternehmen zufolge 2029 abgeschlossen sein wird, umfasst unter anderem die Integration hochauflösender tag- und nachtsichtfähiger Kamerasysteme, des Mehrrollenfähigen Leichten Lenkflugkörpersystems (MELLS) sowie die Integration einer digitalen Funkgeräteausstattung.
lah