Ukraine: Hensoldt erhält Großauftrag für Luftverteidigungsradare

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Der deutsche Sensor-Lösungsanbieter Hensoldt hat nach eigenen Angaben einen Großauftrag zur Lieferung von Radaren zur Stärkung der ukrainischen Luftverteidigung erhalten. Als Teil eines umfangreichen Auftragspakets im Wert von mehr als 340 Millionen Euro werden einer Mitteilung des Unternehmens zufolge TRML-4D-Hochleistungsradare und Nahbereichsradare des Typs SPEXER 2000 3D MkIII geliefert.

Das TRML-4D basiert laut Hersteller auf der neuesten AESA-Radartechnologie (Active Electronically Scanned Array). Es gewährleiste die schnelle Erkennung und Verfolgung von etwa 1.500 Zielen in einem Radius von bis zu 250 km. Dabei sei es in der Lage, alle Arten von Luftzielen – Marschflugkörper, Drohnen und Flugzeuge sowie Hubschrauber – schnell und zuverlässig zu erkennen, zu verfolgen und zu klassifizieren.

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Die SPEXER-Radarfamilie bietet nach Angaben von Hensoldt Überwachungsradare für verschiedene Reichweiten zur automatischen Erkennung und Klassifizierung von Boden-, See- und niedrig fliegenden Luftzielen. Das SPEXER 2000 ist Teil des neuen Flugabwehrkanonenpanzers (FlakPz) Skyranger 30 von Rheinmetall Air Defence. Außerdem kommt es in den deutschen Programmen cUAS Feldlager (ASUL), qualifizierte Fliegerabwehr und HoWiSM (Hochenergielaser zur Drohnenabwehr) zum Einsatz.

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Hensoldt verfügt über jahrzehntelange Erfahrung mit Radarsystemen für die Luftverteidigung und treibt die Weiterentwicklung von Schlüsseltechnologien auf diesem Feld aktiv voran. Zum Portfolio des Unternehmens gehören neben dem TRML-4D und dem SPEXER, das Passivradar Twinvis sowie Radare für die Sicherung des Schiffs- und Flugverkehrs. Sowohl das TRML-4D als auch das SPEXER sind Bestandteil des Luftverteidigungssystems für den Nah- und Nächstbereichsschutz NNbS der Bundeswehr.
lah