Die Sonderformationen (Spezialkräfte) der Schweizer Armee werden neue Ein- und Vierpersonenzelte des schwedischen Zeltspezialisten Hilleberg erhalten. Dies geht aus einer Veröffentlichung des Schweizer Rüstungsamtes armasuisse auf der Schweizer Online-Beschaffungsplattform simap.ch hervor.
Der Mitteilung zufolge hat die armasuisse die impress markets GmbH mit der Lieferung von Ein- und Vierpersonenzelten im Gesamtwert von umgerechnet rund 800.000 Euro beauftragt. Wie das in Franken ansässige Unternehmen gegenüber hartpunkt auf Anfrage erklärte, handelt es sich bei den Zelten um Produkte des schwedischen Herstellers Hilleberg. Weitere Details wollte das Unternehmen nicht nennen.
Der Ausschreibung zufolge waren Zelte gefragt, die „in Bezug auf Form, Wasser- und Winddichtigkeit, Belüftung, schnellem geräuscharmen Auf- und Abbau, Tarnung, Robustheit und Gewicht den militärischen Einsatzbedürfnissen gerecht werden“ sollten und die Truppe dazu befähigen sollten, „während aller Jahreszeiten in unterschiedlichen Klimasituationen und Lagen über mehrere Tage im Feld zu leben“.
Aus der Begründung des Zuschlagsentscheids geht zudem hervor, dass das Angebot der Hilleberg-Zelte „kumuliert beim preislichen und insbesondere bei den qualitativen Kriterien den höchsten Erfüllungsgrad erreicht“ hat.
Die Schweizer Spezialkräfte sind im Kommando Spezialkräfte (KSK) gebündelt. Es setzt sich aus den Berufsformationen Armeeaufklärungsdetachement 10 (AAD 10) und Militärpolizei-Spezialdetachement (MP Spez Det) sowie mehreren Milizformationen zusammen. Zu den Milizformationen zählen die Grenadierbataillone 20 und 30 sowie die Fallschirmaufklärerkompanie 17. Mehr als 3.000 Angehörige des KSK stammen nach Angaben der Schweizer Armee aus der Miliz.
Waldemar Geiger
















