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Rheinmetall liefert Lkw für neue Patriot-Systeme

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Der Düsseldorfer Rüstungs- und Automotive-Konzern Rheinmetall hat von den schwedischen Streitkräften den Auftrag zur Lieferung von Trägerfahrzeugen für das Flugabwehrraketensystem Patriot erhalten. Ab dem ersten Quartal 2021 sollen laut Rheinmetall-Meldung insgesamt 40 hochmobile Lastkraftwagen der HX-Baureihe von Rheinmetall MAN Military Vehicles (RMMV) zulaufen, darunter 16 Sattelzugmaschinen und 24 Transportfahrzeuge. Der Auftragswert für diese Fahrzeuge liege im zweistelligen Mio-EUR-Bereich, teilte Rheinmetall weiter mit. Die schwedische Beschaffungsbehörde FMV hat für ihre Logistiktruppe bei Rheinmetall bereits früher andere HX-Fahrzeuge beschafft.

Von den  HX2-LKWs sind laut Hersteller weltweit rund 10.000 Exemplare im Einsatz.. Aktuell gehören unter anderem Großbritannien, Australien, Neuseeland und Dänemark zum Nutzerkreis. Norwegen, Schweden und erst jüngst Deutschland haben ebenfalls Aufträge in nennenswerten Größen bei Rheinmetall MAN platziert. Bei dem jetzt erteilten Auftrag handele es sich darüber hinaus um das erste gemeinsame Beschaffungsprojekt für Raytheon und Rheinmetall seit ihrem Teaming im März 2018, schreibt das Düsseldorfer Unternehmen.

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Raytheon hatte im Dezember vergangenen Jahres einen Auftrag der US-Armee in Höhe von 692,9 Mio USD für die Produktion des schwedischen Patriot-Systems erhalten. Wie Raytheon in einer Mitteilung weiter schreibt, umfasst der Auftrag zudem die Versorgung mit Ersatzteilen sowie Unterstützungsleistungen und Ausbildung. Raytheon werde eine ungenannte Anzahl an Patriot-Feuereinheiten und GEM-T-Abfangraketen für Schweden bauen und ausliefern.

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„Schwedens Beschaffung des Patriot-Systems wird den schwedischen und US-amerikanischen Streitkräften gemeinsame Übungen ermöglichen und die militärische Interoperabilität verbessern“, wird Tom Laliberty, Vice President von Raytheon Integrated Air and Missile Defense, in der Mitteilung seines Unternehmens zitiert.
lah/12/17.1.2019