Marinedrohne der U.S. Navy rettet abgestürzte Kampfhubschrauberpiloten der U.S. Army aus Seenot

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Ein unbemanntes Überwassersystem der U.S. Navy soll die zwei vor der Küste von Oman abgestürzten und in Seenot befindlichen Kampfhubschrauberpiloten entdeckt und gerettet haben. Dies bestätigte das für die U.S. Operationen im Nahen und Mittleren Osten zuständige U.S. Central Command (CENTCOM) gegenüber mehreren US-Medien. Bei dem Vorfall dürfte es sich um den weltweit ersten Rettungserfolg von in Seenot befindlichen Personen durch unbemannte Überwassersysteme handeln.

Wie es in einer Mitteilung des CENTCOM heißt, wurden am 9. Juni um 01:33 Uhr (deutscher Zeit) zwei Besatzungsmitglieder eines AH-64 Apache Kampfhubschraubers der U.S. Army von amerikanischen Streitkräften gerettet. Der Hubschrauber war zuvor bei einem Patrouilleneinsatz in den regionalen Gewässern vor der Küste Omans abgestürzt.

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„Die Soldaten konnten innerhalb von etwa zwei Stunden sicher geborgen werden und befinden sich in stabilem Zustand. Die Ursache des Vorfalls wird derzeit untersucht“, schreibt das CENTCOM.

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Die Vermutung liegt nahe, dass sich der Hubschrauber zuvor auf einem Patrouillenflug befunden haben könnte, um iranische Kleinboote und Einwegdrohnen in der Straße von Hormus zu entdecken und gegebenenfalls anzugreifen.

Die Rettungsmaßnahmen wurden nach Angaben des CENTCOM vom U.S. Naval Forces Central Command und der 82nd Airborne Division geleitet, unterstützt von Einheiten der US-Luftwaffe und der US-Marine, darunter die Task Force 59 der 5. US-Flotte.

Gegenüber US-Medien erklärte ein Sprecher des CENTCOM, dass eine Marinedrohne eben jener Task Force 59 die abgestürzte Kampfhubschrauberbesatzung entdeckt und gerettet hat. Derzeit ist nicht bekannt, um welchen Typ es sich bei dem unbemannten Überwassersystem handelt. Bei der Task Force 59 soll es sich um eine im Nahen Osten stationierte Einheit der U.S. Navy handeln, deren Schwerpunkt auf der Integration von Drohnen und künstlicher Intelligenz in maritime Einsätze liegt.

Waldemar Geiger