Das an der Nasdaq gelistete Unternehmen Ondas Holdings Inc. hat heute darüber informiert, dass ihr Geschäftsbereich Ondas Autonomous Systems (OAS) Verhandlungen über eine Zusammenarbeit mit der Heidelberger Druckmaschinen AG (HEIDELBERG) mit dem Ziel startet, die gemeinsame Entwicklung und Fertigung von Produkten für den Einsatz in Europa zu untersuchen. Wie HEIDELBERG in einer Mitteilung schreibt, wollen OAS, dieser Geschäftsbereich hat einen starken Footprint in Israel, und HEIDELBERG gemeinsam die Möglichkeiten europäischer Fertigungs- und Integrationskapazitäten für das gesamte Portfolio autonomer Systeme von Ondas prüfen. Der Schwerpunkt liege dabei auf Drohnenabwehr- und ISR-Systemen, schreibt HEIDELBERG. ISR-Lösungen sind Systeme und Technologien, die die drei Funktionen Intelligence (Nachrichtengewinnung), Surveillance (Überwachung) und Reconnaissance (Aufklärung) miteinander verbinden.
Der Mitteilung zufolge ist Ondas ein führender Anbieter autonomer Verteidigungs-, Sicherheits- und missionskritischer Systeme mit den Geschäftsbereichen OAS und Ondas Networks für private Wireless-Lösungen. HEIDELBERG ist ein weltweit führendes Technologie- und Maschinenbauunternehmen.
Wie aus der Mitteilung weiter hervorgeht, wurde heute im Rahmen der Zeremonie anlässlich des 60. Jahrestages der Aufnahme diplomatischen Beziehungen zwischen Deutschland und Israel in Anwesenheit der Wirtschaftsminister beider Länder ein entsprechendes Memorandum of Understanding (MoU) nterzeichnet.
Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche sagte im Rahmen der Vertragsunterzeichnung: „Die Unterzeichnung des MoU zwischen Ondas Autonomous Systems und der Heidelberger Druckmaschinen AG unterstreicht die Vorteile deutsch-israelischer Kooperationen für beide Seiten. Im Fall der Zusammenarbeit bekommen wir führendes Know-How bei der Detektion und Abwehr von Drohnen und Ondas bekommt einen sofort startklaren Industrialisierungspartner in Europa. So können europäische Sicherheitsbehörden kurzfristig beliefert und kritische Infrastrukturen in Europa vor Drohnenangriffen geschützt werden. Eine echte Win-Win-Situation auf einem Technologiefeld, das aktuell so wichtig ist wie kaum ein anderes.“
Nach Aussage von Eric Brock, Chairman und CEO von Ondas, will sein Unternehmen mit dieser Partnerschaft in Europa deutlich erfolgreicher werden und gleichzeitig die industrielle Basis für nachhaltiges, langfristiges Wachstum schaffen.
Jürgen Otto, CEO der Heidelberger Druckmaschinen AG, wird mit den Worten zitiert: „Die langjährige Expertise von HEIDELBERG in Präzisionstechnik, Serienfertigung und industrieller Automatisierung bietet eine starke Grundlage für die Produktion zuverlässiger autonomer Systeme in großem Maßstab. Mit jahrzehntelanger Erfahrung in Software, Leistungselektronik und Automatisierung können wir einen unmittelbaren Beitrag zur Stär kung der lokalen Wertschöpfung in Deutschland und Europa leisten.“
Sämtliche Aktivitäten im Bereich Defense von HEIDELBERG werden der Mitteilung zufolge im Segment HEIDELBERG Technology gebündelt. Die Heidelberger Druckmaschinen AG will demnach seine Kernbereiche Verpackungs- und Digitaldruck, Softwarelösungen und dem Lifecycle-Geschäft mit Service und Verbrauchsmaterialien vorantreiben. Darüber hinaus setze das Unternehmen auf den Ausbau neuer Geschäftsfelder im Industriegeschäft wie den hochpräzisen Anlagenbau mit integrierter Steuerung, Automatisierungstechnik und Robotik sowie die wachsenden Green Technologies.
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