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Bundeswehr beschafft Wilcox-Feuerleitvisier und Laserentfernungsmesser für zukünftigen Anbaugranatwerfer

Waldemar Geiger

Die Bundeswehr hat nach Angaben der IEA Mil-Optics GmbH das Unternehmen mit der Lieferung von Zielhilfsmitteln vom Typ RAAM-GSS und MRF Xe des US-Herstellers Wilcox Industries für 40-mm-Granatwerfer beauftragt. Wie aus einer Pressemitteilung des Unternehmens vom 27. Februar hervorgeht, beinhaltet der Vertrag eine Lieferung von etwa 460 Systemen, samt einer Option für weitere Geräte.

IEA ist eigenen Angaben nach für die Lieferung der Geräte an die Bundeswehr zuständig und übernimmt für die Nutzungsdauer auch die vorgesehenen Serviceaufgaben.

Die angegebene Liefermenge entspricht dem veröffentlichten Bedarf für den zukünftigen Anbaugranatwerfer der Bundeswehr, dessen Teilnahmewettbewerb Mitte 2022 eröffnet wurde. Beschafft werden mit den Gewehren G95K, G27P, G27K sowie dem G95A1 und G95KA1 kompatible An-/Unterbaugeräte für die Patrone 40 mm x 46. Im Rahmen der Eröffnung des Teilnahmewettbewerbs wurde kommuniziert, dass eine Mindestmenge von 458 Granatwerfern beschafft werden soll, wobei der Gesamtbedarf bei 4.776 Systemen liegt.

Wilcox MRF Xe Laserentfernungsmesser (unten rechts im Bild) und RAAM-GSS Feuerleitvisier. (Bild: Waldemar Geiger)

Bei dem MRF Xe handelt es sich um einen kompakten, aber leistungsfähigen Laserentfernungsmesser mit integriertem Ballistikrechner. Bei dem RAAM-GSS handelt es sich hingegen um eine exportfähige Version des aktuellen Granatwerfer-Feuerleitvisiers der U.S. Army.

Waldemar Geiger

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