Brasilien will bis zu vier weitere Tamandaré-Fregatten kaufen

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Bei den heutigen Regierungskonsultationen haben Deutschland und Brasilien eine deutliche Stärkung ihrer Zusammenarbeit im Bereich der Sicherheits- und Verteidigungspolitik vereinbart. Wie das Verteidigungsministerium in einer Pressemitteilung weiter ausführt, wurden hierfür zwei Vereinbarungen unterzeichnet, die auf den Ausbau der Rüstungskooperation im Allgemeinen und die Beschaffung von Fregatten durch Brasilien abzielen.

Verteidigungsminister Boris Pistorius und Außenminister Mauro Vieira – in Vertretung des brasilianischen Verteidigungsministers – zeichneten den Angaben zufolge eine Absichtserklärung zur umfassenden Zusammenarbeit bei der Beschaffung von Verteidigungsausrüstung.

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Deutschland und Brasilien werden laut Ministerium in Zukunft bei diversen maritimen, landgestützten und luftgestützten Beschaffungsprojekten verstärkt zusammenarbeiten. Die Kooperation umfasse den gesamten Prozess, von der Vertragsverhandlung über die Ausbildung bis hin zur Integration und den Betrieb der Systeme.

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Zusätzlich sei eine Vereinbarung über die Beschaffung von bis zu vier weiteren Fregatten der Tamandaré-Klasse für die brasilianische Marine geschlossen worden. Der Bau dieses zweiten Loses der Schiffe solle durch Águas Azuis – eine Projektgesellschaft von TKMS, Embraer Defence & Security und Atech – in Brasilien erfolgen, wo bereits die vier Fregatten des ersten Loses gebaut werden.

Brasilien sei und bleibe für Deutschland als strategischer Partner auf dem lateinamerikanischen Kontinent von besonderer Bedeutung, schreibt das Ministerium. Die heute gezeichneten Vereinbarungen stehen laut BMVg stellvertretend für eine echte Partnerschaft auf Augenhöhe.
lah