Zweite Fregatte der Tamandaré-Klasse in Brasilien getauft

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Die brasilianische Marine, EMGEPRON und Águas Azuis – eine Projektgesellschaft von TKMS, Embraer Defense & Security und Atech – haben am vergangenen Freitag die Taufe der zweiten Fregatte der Tamandaré-Klasse mit dem Namen „F201 – Jerônimo de Albuquerque” gefeiert. Wie TKMS in einer Mitteilung schreibt, handelt es sich um die zweite von insgesamt vier Fregatten, die für rund 2 Milliarden Euro im Jahr 2020 beauftragt wurden. Das Fregattenprogramm der Tamandaré-Klasse (PFCT) ziele darauf ab, die operativen Fähigkeiten der brasilianischen Marine mit Hightech-Schiffen, die lokale Komponenten aufweisen, zu modernisieren und zu stärken.

Mit drei Fregatten, die derzeit gleichzeitig in bei TKMS Estaleiro Brasil Sul in Itajaí, Santa Catarina, gebaut werden, festige das Unternehmen seine Position als strategischer Knotenpunkt für den Marinesektor in Südamerika und bereite sich auf den nächsten großen Schritt des Programms vor, heißt es in der Mitteilung.

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Die erste Fregatte des Programms, die F200 „Tamandaré“, die im August 2024 vom Stapel lief, wird den Angaben zufolge in den kommenden Wochen mit ersten Seeerprobungen beginnen. Acht Tage lang sollen ihre Antriebsleistung, Stromerzeugung, Manövrierfähigkeit, Seetüchtigkeit sowie die Navigations-, Kommunikations- und Sicherheitssysteme geprüft werden. Nach dieser Phase kehre das Schiff zur Werft zurück, wo die Besatzung geschult und die letzten Vorbereitungen für die offizielle Auslieferung getroffen werden, die für Ende 2025 geplant sei, schreibt TKMS.

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Nach Aussage von Oliver Burkhard, CEO von TKMS, investiert sein Unternehmen kontinuierlich und strategisch in die Stärkung der lokalen Verteidigungsindustrie, den Technologietransfer und die Ausbildung qualifizierter Arbeitskräfte und leistee damit einen Beitrag zur nationalen Souveränität und sozioökonomischen Entwicklung des Landes.  Die Tauf-Zeremonie fand bei TKMS Estaleiro Brasil Sul in Itajaí statt.

Die Fregatte F201 verfügt laut TKMS mit einer Länge von 107 Metern, einer Verdrängung von 3.500 Tonnen und einer Höchstgeschwindigkeit von 25 Knoten über modernste Systeme und eine hohe Kampfkraft. Das Combat Management System (CMS), das in Zusammenarbeit zwischen Atech (Brasilien) und dem TKMS-Segment ATLAS ELEKTRONIK entwickelt wurde, integriert demnach Sensoren und Waffen und ermögliche eine effektive Reaktion auf verschiedene Arten von Bedrohungen.
lah