U 212 CD – norwegisches Parlament stimmt für die Beschaffung von zwei weiteren U-Booten bei TKMS

Waldemar Geiger

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In einer gestrigen Abstimmung hat sich das norwegische Parlament mit 86 Ja- zu 14 Nein-Stimmen für die Anhebung der Budgetmittel zur Beschaffung einer neuen U-Boot-Flotte ausgesprochen und somit die Mittel für den Kauf zweier weiterer U-Boote der Klasse 212 CD von TKMS freigegeben.

Die norwegische Regierung hat sich bereits Anfang Dezember für den Kauf zweier zusätzlicher Boote ausgesprochen. Mit der Zustimmung des Parlamentes in Oslo ist der Weg nun für den Abschluss des Beschaffungsvorhabens geebnet. Eine diesbezügliche Vertragsunterzeichnung wird gut informierten Kreisen zufolge noch diese Woche erwartet. Damit würde die norwegische Marine zukünftig über sechs 212CD-U-Boote verfügen, was auch der zukünftigen 212CD-Flottengröße der Deutschen Marine entspricht.

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Norwegen hat bereits einen Vertrag über den Bau von vier hochmodernen U-Booten vom deutschen Lieferanten TKMS unterzeichnet. Zwei der norwegischen U-Boote befinden sich bereits in Deutschland im Bau, und das erste U-Boot soll 2029 an die Marine übergeben werden.

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Um das U-Boot-Projekt um zwei weitere U-Boote erweitern zu können, hat die Regierung im Dezember die Anhebung des Kostenrahmens um 46 Milliarden Kronen inklusive Mehrwertsteuer, Unsicherheitsrückstellungen und Durchführungskosten vorgeschlagen. Dies würde umgerechnet rund 3,9 Milliarden Euro entsprechen.

Der Stückpreis für die U-Boote und die dazugehörigen Waffensysteme sei gestiegen, da kritische Rohstoffe und Verteidigungsgüter im Vergleich zu dem Zeitpunkt, als der Vertrag für die ersten vier U-Boote im Jahr 2021 unterzeichnet wurde, teurer geworden seien, hieß es in einer entsprechenden Mitteilung.

Darüber hinaus beteiligt sich Norwegen den Angaben zufolge an der Finanzierung einer zweiten Produktionslinie in Deutschland, die eingerichtet werden muss, damit die neuen U-Boote schnell genug gebaut werden können. Schließlich steigen die Gesamtkosten des U-Boot-Projekts der Mitteilung zufolge, weil die Kosten für die Beschaffung der ersten vier U-Boote erheblich an den aktuellen Wechselkurs angepasst werden müssen.

Waldemar Geiger