Signalaufklärung: Erste PEGASUS-Maschine in Deutschland

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Die drei Unternehmen Hensoldt, Lufthansa Technik Defense und Bombardier Defense haben einen weiteren Meilenstein im PEGASUS-Programm (Persistent German Airborne Surveillance System) zur Signalaufklärung erreicht: Das erste Flugzeug ist nach  seinem Transatlantikflug vom Bombardier-Werk in Wichita im US-Bundesstaat Kansas in der vergangenen Woche am Hauptsitz von Lufthansa Technik in  Hamburg gelandet, wo nun die nächste Phase des Programms beginnt.

Wie es in einer Mitteilung der drei Unternehmen weiter heißt, soll unter der Leitung des nationalen Champions für elektromagnetische Kampfführung Hensoldt und unter Nutzung der Fähigkeiten von Lufthansa Technik als Spezialist für Maintenance, Repair and Overhaul (MRO) sowie des kanadischen Flugzeugherstellers Bombardier Defense das PEGASUS-Programm der Bundeswehr modernste Fähigkeiten im Bereich der luftgestützten Signalaufklärung (Signal Intelligence; SIGINT) zur Verfügung gestellt werden.

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Die Ankunft des ersten Flugzeugs markiert den Übergang von der Plattformkonstruktion und
-entwicklung in den Vereinigten Staaten zur Phase der Missionssystemintegration und -Zertifizierung in Deutschland. Hensoldt fungiert als Generalunternehmer für das Projket und trägt die Gesamtverantwortung für die Realisierung des Waffensystems PEGASUS selbst sowie der Bodenstation, der Ausbildungseinrichtung und der Datenanalysefähigkeiten. Lufthansa Technik Defense fungiert als Hauptauftragnehmer, beschafft und modifiziert das Flugzeug und integriert das von Hensoldt entwickelte Aufklärungssystem. Bombardier Defense stellt die Plattform Global 6000 zur Verfügung und unterstützt das Programm mit seinem Know-how in den Bereichen Engineering und Flugtests. Die Bundeswehr hatte drei Maschinen bestellt, dem Vernehmen nach gibt es Bedarf für drei zusätzliche Flugzeuge.

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Bei Lufthansa Technik in Hamburg umfassen die nächsten Schritte laut Mitteilung die Integration des SIGINT-Systems auf Basis von Hensoldts Kalaetron Integral, den Einbau der Missionskabine und die Integration zusätzlicher Militär- und Kommunikationssysteme. Darüber hinaus werde das Unternehmen sowohl die zivile als auch die militärische Zertifizierung des Flugzeugs übernehmen. Parallel dazu laufen bereits die Vorbereitungen für die Inbetriebnahme – darunter die Schulung des technischen und fliegenden Personals sowie die Erstellung und Bereitstellung der technischen Dokumentation –, um einen reibungslosen Übergang in den operativen Einsatz zu gewährleisten.

Nach Aussage von Jürgen Halder, Vice President Airborne SIGINT bei Hensoldt, startet mit der Ankunft des ersten Flugzeugs in Hamburg die entscheidende Phase der Systemintegration und -qualifizierung.
lah