Laserwaffen für die Bundeswehr – Beschaffungsvorhaben und Technologieentwicklung nehmen Tempo auf

Waldemar Geiger

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Laserwaffen gelten als eine der vielversprechendsten Zukunftstechnologien für das moderne Gefechtsfeld. Auch die Bundeswehr beschäftigt sich seit geraumer Zeit mit dieser Technologie, bei der in den vergangenen Jahren das Entwicklungstempo enorm zugelegt hat. Gut informierte Kreise gehen davon aus, dass die Bemühungen nun Früchte tragen und noch vor der Sommerpause des Bundestages der erste Laserwaffen-Beschaffungsvertrag für die Bundeswehr unterschrieben werden könnte.

Den Kreisen zufolge sollen die für die Beschaffungsvorhaben der Bundeswehr relevanten Mitglieder des Haushaltsausschusses seit Kurzem einhellig zu der Überzeugung gelangt sein, dass eine potenzielle Beschaffung alternativ angebotener Laserwaffen keine Vorteile für die Truppe bringen würde. Damit wäre der Weg frei für die Einleitung einer 25-Mio-Vorlage zur Beschaffung eines Laserwaffensystems für die Deutsche Marine mittels einer Direktvergabe an ein Joint Venture aus Rheinmetall und MBDA Deutschland.

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Der Haushaltsausschuss hatte zuvor im Februar 2026 Bedenken gegen die geplante Auftragsvergabe für die Entwicklung eines 60-Kilowatt-Laserwaffendemonstrators für 462 Millionen Euro angemeldet und eine umfassende Marktsichtung verlangt. In diesem Zusammenhang wurde medial berichtet, dass dem Haushaltsausschuss Informationen vorlägen, wonach günstigere und schneller verfügbare Alternativen auf dem Markt vorhanden seien. Aus Parlamentskreisen heißt es nun, dass das Bundeswehr-Beschaffungsamt BAAINBw eine Markterkundung gemacht hat. „Die Haushälter haben jedoch eigenmächtig eine weitere Variante in Betracht gezogen, obwohl es keine fachlichen Gründe dafür gab“, so ein mit dem Sachverhalt vertrautes Mitglied des Bundestages gegenüber hartpunkt.

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Wie es nun heißt, ist der kürzlich erfolgte Unternehmensbesuch der beiden Haushaltsausschussmitglieder Andreas Mattfeldt (CDU) und Andreas Schwarz (SPD) bei einem ausländischen Laserhersteller jedoch sehr „ernüchternd“ verlaufen, so dass die Bedenken für eine Direktvergabe des Marinelasers an Rheinmetall und MBDA Deutschland nun offenbar ausgeräumt sind. Gleichwohl sollen die Haushälter signalisiert haben, dass zukünftige Laserwaffenvorhaben im Wettbewerb zu vergeben seien.

Beobachter gehen nun davon aus, dass die Marinelaser-Beschaffung in wenigen Wochen unter Dach und Fach gebracht werden kann, so dass das zur Nutzung durch die Marine freigegebene Waffensystem 2028/29 auf einem Einsatzgruppenversorger eingerüstet werden kann.

Laserwaffen für die Bundeswehr

Neben dem angesprochenen Marinelaser-Vorhaben sieht die Bundeswehr weitere Anwendungsgebiete der Laserwaffentechnologie insbesondere bei der Abwehr von Drohnen, der Kampfmittelentschärfung durch kontrollierte Deflagration sowie der bodengestützten Satellitenabwehr mittels Blendung oder Zerstörung der Satelliten-Sensorik.

So führt beispielsweise der Cyber Innovation Hub der Bundeswehr im Rahmen des Innovationsvorhabens „Laserdome“ seit April eine auf sechs Monate ausgelegte Versuchsreihe mit dem Industriepartner INLEAP Photonics aus Hannover durch, hartpunkt berichtete.

INLEAP Photonics und der Cyber Innovation Hub der Bundeswehr wollen eine gemeinsame Versuchsreihe zur Erprobung laserbasierter Drohnenabwehr durchführen.
INLEAP Photonics und der Cyber Innovation Hub der Bundeswehr wollen eine gemeinsame Versuchsreihe zur Erprobung laserbasierter Drohnenabwehr durchführen. (Bild: INLEAP Photonics)

Ziel des Vorhabens ist der Nachweis der Fähigkeit zur effektiven Abwehr von Drohnenschwärmen unter realen Einsatzbedingungen, um die Voraussetzungen für eine zukünftige Nutzung durch die Bundeswehr zum Schutz mobiler Einrichtungen zu schaffen. Dem Vernehmen nach wurde das Vorhaben durch die Luftwaffe initiiert, die Lösungen zum Schutz von Hochwertzielen sucht. Welche Hochwertziele dies sind, wurde zwar nicht bekanntgegeben, die Stellungen des Raketenabwehrsystems Arrow 3 dürften jedoch sicherlich dazugehören. So wurde Anfang Januar berichtet, dass es laut Recherchen des WDR und des NDR am 1. Dezember 2025 zu einem Drohnenvorfall am derzeit einzigen Arrow-Standort gegeben haben soll. Eine unbekannte Drohne soll über der Radaranlage des Waffensystems gekreist sein. Obwohl entdeckt, konnte die Drohne Medienberichten zufolge zwar beschossen aber nicht bekämpft werden.

Wenn erfolgreich, könnten die im Rahmen des Laserdome-Vorhabens gesammelten Erkenntnisse, in Kombination mit der in der Bundeswehr bereits vorhandenen Laser-Expertise, in die weiteren Beschaffungsvorhaben der Bundeswehr einfließen.

Laserkompetenzzentrum der Bundeswehr

hartpunkt hatte die Gelegenheit, die Wehrtechnische Dienststelle für Waffen und Munition (WTD 91) im niedersächsischen Meppen am 10. Juni im Rahmen des IV. Lasersymposiums zu besuchen. Das „Geschäftsfeld 550“ der WTD 91 beschäftigt sich seit Jahren mit der Thematik der Laserwaffen und stellt den zentralen fachlichen Point of Contact für jegliche Laserthemen in der Bundeswehr dar. Zum Aufbau der Expertise und zum Erfahrungsaustausch richtet die WTD unter anderem im zweijährigen Rhythmus das Lasersymposium aus und lädt neben Vertretern aus der Bundeswehr auch Fachleute aus der Forschung, Industrie (national und international) und den Innenministerien des Bundes sowie der Länder als Gäste ein. Dieses Jahr war nach Angaben der WTD ein Dutzend Laserhersteller aus Deutschland sowie dem Ausland auf dem Symposium vertreten.

Für den Aufbau der Expertise stützt sich die WTD 91 nach Aussagen ihres Direktors Frank Dosquet neben den eigenen Aktivitäten auch auf die wissenschaftliche Beratung wie beispielsweise durch die für Laserthemen zuständigen Fraunhofer-Institute und das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR). Zudem findet ein reger Informationsaustausch mit der Industrie statt.

Dosquet zufolge beschränkt sich die Laserkompetenz des Geschäftsbereiches 550 jedoch nicht nur auf das Thema Wirklaser, sondern beinhaltet auch Laserentfernungsmesser und Laserzielmarkierer. Auf der eigenen „Test- und Versuchseinrichtung Hochenergielaser“, die über eine 2,5 km lange und vollüberwachte Freistrahlstrecke für Hochenergielaser verfügt, testen die Experten nicht nur die Wirksamkeit von Laserwaffen. Der Auftrag der Dienststelle erfasst auch den Beschuss von Wehrmaterial, um die Verwundbarkeit der Systeme gegen Laserbeschuss zu untersuchen.

Im Rahmen des diesjährigen Lasersymposiums stand jedoch das Thema Drohnenabwehr im Fokus. Die Laserexperten der WTD 91 sehen in der Lasertechnologie ein „riesiges Potenzial“ für die Drohnenabwehr. Die Technologie habe in den letzten Jahren enorme Fortschritte erzielt, so dass aus der rein technischen Sicht der Experten die Einführung serienreifer Produkte ab 2028 als realistisch angesehen wird. Deutschland spiele beim Thema Laserwaffen vorne mit, wie ein mit dem Sachverhalt vertrauter Mitarbeiter der WTD gegenüber hartpunkt erklärte.

Die Laser an sich sind mittlerweile sehr weit entwickelt. Wie es im Rahmen des Symposiums zu hören war, wirken sich entgegen der landläufigen Meinung weder Wetter noch Energieversorgung einschränkend auf die militärische Nutzung der Lasertechnologie zur Drohnenabwehr aus. „Der Regen ist für Drohnen ein größeres Problem als für Laser“, führt Dosquet aus. Auch das „Leerschießen“ stellt seiner Aussage nach „kein“ Problem dar. Sowohl Energieversorgung als auch Kühlung seien mittlerweile im Griff. Eine auf einem kleinen unbemannten Bodenfahrzeug installierte Laserwaffe wäre den Erklärungen der WTD-Experten zufolge mit einer Batterieladung zum Abgeben mehrere hundert Schüsse in der Lage. Ein Schuss würde dabei Kosten äquivalent zu „einer Tasse Diesel“ verursachen.

Bereits jetzt können Drohnen selbst mittels Laser mit vergleichbar niedriger Wirkleistung (niedriger einstelliger Kilowattbereich) auf Entfernungen von mehreren hundert Metern zuverlässig bekämpft werden.

Im Rahmen des IV. Lasersymposiums an der Wehrtechnischen Dienststelle für Waffen und Munition (WTD 91) in Meppen wurde den Teilnehmern anhand eines Tracking Demonstrators von MBDA Deutschland im Scharfen Schuss vorgeführt, wie Laserwaffen zur Drohnenabwehr genutzt werden können. (Video: Bundeswehr)

Ein typischer Bekämpfungsvorgang würde abhängig von der Beschaffenheit der Zieldrohne, dem Treffpunkt auf der Drohne und der Wirkleistung des Lasers typischerweise ein bis drei Sekunden dauern, hieß es auf dem Symposium. Dies wurde im Rahmen der Veranstaltung auch praktisch vorgeführt. Ein von MBDA Deutschland aufgebauter Demonstrator, der primär für die Untersuchung der Trackingtechnologie – also dem Halten des Laserstrahls auf einem konstanten, sich unter Umständen in der Bewegung befindlichen Ziel – konstruiert wurde und daher nur über wenige Kilowatt Leistung verfügt, war in der Lage, an einer fliegenden Drohne befestigte Metallmünzen auf mehrere hundert Meter zielsicher zu erfassen und zu treffen sowie innerhalb von ein bis zwei Sekunden Löcher in diese zu brennen.

Der von auf dem Symposium vorgeführte Demonstrator von MBDA Deutschland war in der Lage, in kurzer Zeit nacheinander Löcher in mehrere aus Metall gefertigte Münzen in einer Entfernung von mehreren hundert Metern zu brennen.
Der von auf dem Symposium vorgeführte Demonstrator von MBDA Deutschland war in der Lage, in kurzer Zeit nacheinander Löcher in mehrere aus Metall gefertigte Münzen in einer Entfernung von mehreren hundert Metern zu brennen. (Bilder: hartpunkt / Waldemar Geiger)

Auch der bewegliche Einsatz der Laserwaffe zur Drohnenabwehr ist nach Ansicht der WTD darstellbar, wie Testreihen der WTD mit einem auf der Fregatte „Sachsen“ eingerüsteten Marinelaser von Rheinmetall und MBDA Deutschland gezeigt hätten.

Dem Verständnis nach liegt die Herausforderung vielmehr in der nutzungssicheren und feldbrauchbaren Kombination des laserbasierten Gesamtsystems, von dem die Laserwaffe nur eine Komponente darstellt. Bevor die Waffe schießen kann, muss eine Bedrohung zuvor aufgeklärt, verfolgt und identifiziert werden. Und dies unter allen militärisch relevanten Parametern, die sich im Übrigen im Friedensfall beim Schutz militärischer Sicherheitsbereiche deutlich von Auslandseinsätzen geringer oder mittlerer Intensität bis hin zur Landes- und Bündnisverteidigung unterscheiden können.

Darüber hinaus scheinen wohl auch noch rechtliche sowie sicherheitstechnische Aspekte den Einsatz von Laserwaffen zu erschweren. So stellen Laserwaffen im Gegensatz zu herkömmlichen Waffen nicht nur eine Hintergrundgefährdung dar. Laserstrahlen können auch von dem beschossenen Ziel reflektiert oder in eine andere Richtung abgelenkt werden, so dass die potenzielle Gefährdung auch mehrere Kilometer neben dem Ziel entstehen könnte. Die Reduzierung der notwendigen Sicherheitsabstände ist daher einer der aktuell wesentlichen Entwicklungsschwerpunkte.

Laserwaffenentwicklungen in der Industrie

Wie oben bereits aufgeführt, können Wirklaser für mehrere unterschiedliche Einsatzzwecke eingesetzt werden. Der kurzfristige Fokus liegt eindeutig auf der Drohnenabwehr. So haben innerhalb der letzten Monate mehrere deutsche Laserhersteller Systeme vorgestellt, die in diesem Bereich wirken sollen. Neben den bereits erwähnten MBDA Deutschland, Rheinmetall und INLEAP Photonics, wäre da sicherlich noch Trumpf und FiberBridge Photonics zu nennen. Weitere westliche Hersteller solcher Waffensysteme sind zum Beispiel MBDA Frankreich sowie MBDA UK dazu Rafael Advanced Defense Systems, Elbit Systems und Esh-Tech aus Israel, AIM Defence und Electro Optic Systems aus Australien, Hanwha Systems aus Südkorea, Mitsubishi Heavy Industries und Kawasaki Heavy Industries aus Japan sowie Lockheed Martin, RTX und AV aus den USA. Diese Liste ist sicherlich nicht vollständig, zeigt aber deutlich, dass zahlreiche Unternehmen und Streitkräfte Potenzial in der Technologie für die Drohnenabwehr sehen. Auch China und Russland entwickelten an ähnlichen Systemen. Eine reguläre Einführung solcher Waffensysteme ist bisher jedoch nur vor wenigen Monaten in die israelischen Streitkräfte erfolgt.

Das israelische Unternehmen Esh-Tech hat angekündigt, im Rahmen der Eurosatory in Paris ein als DroneLight bezeichnetes und auf Basis von Pulslasertechnologie wirkendes Drohnenabwehrsystem zeigen zu wollen, welches auf der ACSV-Plattform des norddeutschen Panzerbauers FFG Flensburger Fahrzeugbau Gesellschaft mbH (FFG) integriert ist.
Der norddeutsche Panzerbauer FFG und das israelische Unternehmen Esh-Tech zeigen auf der Eurosatory in Paris eine lasergestützte Drohnenabwehrvariante des gepanzerten Fahrzeuges ACSV. (Bild: Esh-Tech)

Neben dem ausgewiesenen Bedarf von Laserwaffen im Rahmen der Drohnenabwehr – hier zu Wasser und stationär sowie mobil an Land – wird Beobachtern zufolge insbesondere der Bedarf für die Satellitenabwehr eine wesentliche Rolle spielen.

Fachkreise gehen davon aus, dass im Orbit befindliche Satelliten getrackt und für die Dauer des Überfluges über einen vor Sichtaufklärung zu schützenden Raum mittels am Boden stationierter Laser geblendet werden können. Entsprechende Beschaffungen werden in den nächsten Jahren erwartet. C-RAM (Counter-Rocket, Artillery, and Mortar), könnte perspektivisch ein weiteres „Betätigungsfeld“ für Laserwaffen werden. Hier sind jedoch deutlich höhere Wirkleistungen erforderlich als bei der Drohnenabwehr.

Ein weiteres Einsatzfeld bietet der luftgestützte Laserwaffeneinsatz, der sowohl eine Bekämpfung von Luft- als auch Bodenzielen erlauben würde. Die tatsächliche Nutzung solcher Systeme in den Streitkräften wird aber wohl noch einige Jahre in Anspruch nehmen. So hat die U.S. Air Force erst vor wenigen Jahren Versuche mit luftgestützten Laserwaffen durchgeführt. Sowohl das Vorhaben „Airborne High Energy Laser“ (AHEL) – ein Versuch eine Luft-Boden-Laserwaffe eine Maschine des Typs AC-130J „Ghostrider” des Air Force Special Operations Command (AFSOC) einzurüsten – als auch das SHiELD-Laserwaffenvorhaben wurden gestoppt, hartpunkt berichtete. Mittels SHiELD (Self-Protect High-Energy Laser Demonstrator) sollte ein Laserpod auf einem Kampfjetversuchsträger installiert werden, der als Selbstverteidigungswaffe dienen sollte. Gründe für den Abbruch der Vorhaben wurden seitens der US-Luftwaffe nicht genannt, jedoch wurde darauf verwiesen, dass im Rahmen der Vorhaben bedeutende Fortschritte in der Einsatzreifung luftgestützter Hochenergielaser erzielt wurden. Demnach soll weiterhin das Ziel verfolgt werden, Laserwaffensysteme für den luftgestützten Einsatz verfügbar zu machen.

Auf der ILA 2026 zeigte Elbit Systems seinen in Entwicklung befindlichen High Power Laser für luftgestützte Anwendungen.
Auf der ILA 2026 zeigte Elbit Systems seinen in Entwicklung befindlichen High Power Laser für luftgestützte Anwendungen. (Bild: hartpunkt / Lars Hoffmann)

Der israelische Rüstungskonzern Elbit Systems hat die aktuell laufende ILA 2026 in Berlin dazu genutzt, um der Weltöffentlichkeit ein in Entwicklung befindliches Hochleistungslasersystem für luftgestützte Plattformen und Anwendungen zur Bekämpfung unbemannter Luftfahrzeuge vorzustellen. Das Unternehmen arbeitet an einer autonomen Pod-Lösung, die für die Integration in eine F-16 oder F-15 vorgesehen ist und einen 50-Kilowatt-Laser aufnehmen kann. Das weniger als zwei Tonnen wiegende System ist in erster Linie für die Bekämpfung von Drohnen vorgesehen, wie ein Unternehmensvertreter im Gespräch mit hartpunkt erläuterte. Der Pod enthält neben dem Laser, ein Tracking System und alle weiteren für die Bekämpfung notwendigen Komponenten, inklusive der für die Energieversorgung benötigten Batterien. Die Reichweite des Systems soll bei etwa fünf Kilometern beim Einsatz vom Jet liegen. Bei einer Lösung für den Laderaum eines Hubschraubers liegt die Reichweite laut Elbit bei einem Kilometer.

Auch in Deutschland sind ähnliche Entwicklungsbemühungen zu erkennen. So hat MBDA Deutschland gegenüber hartpunkt bestätigt, dass das Unternehmen eine luftgestützte Laserwaffe entwickelt.

Beobachter gehen davon aus, dass sowohl Elbits Ankündigung auf der ILA als auch die Entwicklungsarbeiten von MBDA Deutschland nicht im luftleeren Raum erfolgen. Es wird gemutmaßt, dass auch die Luftwaffe in den kommenden Jahren einen entsprechenden Bedarf formulieren könnte.

Waldemar Geiger