Trumpf will in Zukunft Laserwaffen für Verteidigungssysteme anbieten

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Der Industriekonzern Trumpf plant zukünftig die Erweiterung seines Angebotsportfolios bei Lasertechnik auf den militärischen Bereich. Wie es in einem Statement des Unternehmens heißt, haben sich die sicherheitspolitischen Rahmenbedingungen weltweit in den letzten Monaten noch einmal verändert. Vor diesem Hintergrund habe es nach intensiven Diskussionen eine Entscheidung der Unternehmerfamilie und des Unternehmens gegeben, Trumpf-Technologien für Abwehrsysteme zur Verfügung zu stellen. Dem sei eine sorgfältige Abwägung im Gesellschafterkreis vorangegangen.

„Die Entwicklung und Produktion von lasergestützten Waffensystemen und Komponenten von Waffensystemen sowie die Belieferung von Kunden aus der Rüstungsindustrie ist danach möglich, wenn es sich ausschließlich um Defensivwaffen handelt“, heißt es in dem Statement.

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Das Unternehmen versteht darunter Waffensysteme oder Komponenten von Waffensystemen, die nach ihrem bestimmungsgemäßen Gebrauch nicht gegen den Menschen gerichtet sind und ausschließlich zur Abwehr von Objekten dienen. „Nur das und nichts anderes werden wir potentiellen Kunden in Zukunft anbieten können“, schreibt das Unternehmen.

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Weitere Details zu den Produkten oder den militärischen Anwendungsbereichen wollte ein Sprecher des Unternehmens auf Nachfrage noch nicht nennen. Seinen Worten zufolge ist Trumpf weltweit führend im Bereich der Lasertechnik für die Herstellung von Microchips. Laut Sprecher befindet sich die Lasertechnik des Unternehmens im High-End-Bereich. Trumpf sei überdies in der Lage, eigene Strahlenquellen herzustellen und kooperiere bereits heute bei bestimmten Laseranwendungen mit weiteren Partnern.
lah