Deutschland und Ukraine wollen gemeinsam Raketenabwehr entwickeln

Lars Hoffmann

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Die Ukraine und Deutschland haben heute nach Angaben des ukrainischen Verteidigungsministers Mychajlo Fedorow vereinbart, gemeinsam Flugkörper zur Raketenabwehr zu entwickeln und zu produzieren. Wie der Minister in einem Post auf X ausführt, haben er und sein deutscher Amtskollege Boris Pistorius beim UDCG-Treffen in Brüssel ein entsprechendes Abkommen unterzeichnet. In das Vorhaben sollen ukrainische und deutsche Unternehmen eingebunden werden. Ziel sei es, die ukrainischen Städte besser zu schützen.

Das ukrainische Unternehmen Fire Point, ein führender ukrainischer Hersteller von UAV- und Raketensystemen für die Präzisionskriegsführung, plant im Rahmen des Vorhabens Freyja ein System zur Abwehr ballistischer Raketen für Europa aufzubauen und befindet sich dazu mit deutschen Unternehmen in Gesprächen.

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So haben kürzlich auf der Fachmesse Eurosatory in Paris das deutsche Sensorhaus Hensoldt und Fire Point eine Absichtserklärung mit dem Ziel unterzeichnet, kampferprobte Komponenten in ein bodengestütztes Luftabwehrsystem zum Abfangen von ballistischen Raketen zu integrieren. Dabei geht es um Radare des Typs TRML-4D, die auch im Luftverteidigungssystem Iris-T SLM eingesetzt werden. Überdies laufen Gespräche mit Diehl Defence aus Deutschland.

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Fire Point plant, aufbauend auf seiner ballistischen Rakete FP-7 einen Interceptor für die Abwehr von Raketenangriffen zu entwickeln, und will dabei auf Komponenten aus europäischer Fertigung zurückgreifen.

Lars Hoffmann