Raketenabwehr in Deutschland: Weitere 3,1 Milliarden Dollar für Arrow 3

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Der Deutsche Bundestag hat nach Angaben des israelischen Verteidigungsministeriums eine Erweiterung des Vertrags für das Raketenabwehrsystems Arrow 3 mit Israel im Wert von rund 3,1 Milliarden US-Dollar genehmigt. Wie das Ministerium auf der Plattform Linkedin schreibt, wird damit der vor etwa zwei Jahren von Israel und Deutschland unterzeichneten ursprünglichen Kaufvertrag im Wert von rund 3,6 Milliarden US-Dollar ergänzt.

Zusammen belaufe sich der Wert des Arrow-Vertrags, der vom israelischen Verteidigungsministerium (IMOD) und dem BMVg unterzeichnet wurde, auf insgesamt rund 6,7 Milliarden US-Dollar und sei damit der größte israelische Rüstungsexportvertrag aller Zeiten.

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Wie es in der Mitteilung heißt, haben haben das IMOD und das BMVg im Rahmen der Vertragsverlängerung vereinbart, die Produktionsrate der an Deutschland zu liefernden Arrow-3-Abfangraketen und Abschussvorrichtungen deutlich zu erhöhen, um die Luftverteidigungs- und Raketenabwehrfähigkeiten Deutschlands zu verbessern.

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Im Rahmen der Strategie des IMOD unter der Leitung von Verteidigungsminister Israel Katz und IMOD-Generaldirektor Generalmajor der Reserve Amir Baram werde die Ausweitung der Rüstungsexporte – einschließlich des Arrow-Vertrags – den Aufbau der Streitkräfte erheblich verbessern und die israelische Rüstungsindustrie und Wirtschaft stärken, heißt es weiter. Israelischen Medienberichten zufolge wurde der neue Vertrag gestern unterzeichnet.

Das Arrow-3-System wird gemeinsam vom Directorate of Defence Research & Development (DDR&D) des IMOD und der US-amerikanischen Missile Defense Agency (MDA) entwickelt und produziert. Der israelische Rüstungskonzern IAI fungiert als Hauptauftragnehmer für die Entwicklung und Produktion.
lah