Der deutsche Rüstungskonzern Diehl Defence und das Bundeswehr-Beschaffungsamt BAAINBw haben einen Vertrag über die Anpassentwicklung des Luftverteidigungssystems IRIS-T SLM auf den Fregatten der Klasse 125 der Deutschen Marine geschlossen.
Im Rahmen des Vertrages werde Diehl Defence den Aufbau von Prototypen übernehmen sowie ein umfassendes Testschießen durchführen, schreibt das Unternehmen in einer Mittelung. Diese Schritte seien essenziell, um die nahtlose Integration und die maximale Performance des IRIS-T SLM-Systems in die bestehende Architektur der F125-Klasse zu garantieren.
Im Oktober 2025 hatte Diehl Defence bereits mit einem navalisierten Systemdemonstrator des bodengebundenen Luftverteidigungssystems (Ground Based Air Defence, GBAD) IRIS-T SLM an der „Maritime Firing Exercise 2025“ teilgenommen. Das Anti Air Warfare-Modul (AAW-Modul) wurde auf dem C-Deck der Fregatte „Baden-Württemberg“ (Typ F125) integriert und in weniger als zehn Monaten von der Idee bis zum Firing umgesetzt, wie aus der Mitteilung hervorgeht. Das System erfüllte den Angaben zufolge alle gesetzten Test- und Erprobungsziele.
Dieser Vertragsabschluss sei das Ergebnis einer erfolgreichen und intensiven Zusammenarbeit zwischen den Projektteams von Diehl Defence und des BAAINBw, heißt es in der Mitteilung. Beobachter gehen davon aus, dass die Kosten für die Anpassentwicklung bei rund 40 Millionen Euro liegen. Die Schiffe erhalten jeweils 32 Flugkörper.
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