Schweden beschafft weitere Luftverteidigungssysteme IRIS-T SLS

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Der deutsche Rüstungskonzern Diehl Defence hat von der schwedischen Beschaffungsbehörde FMV einen Auftrag über Startgeräte für das bodengebundene Luftverteidigungssystems IRIS-T SLS für die kurze Reichweite erhalten. Wie Diehl in einer Mitteilung schreib, umfasst der Vertrag neben den SLS-Startgeräten auch ein umfangreiches Logistikpaket, inklusive Ersatzteile. Mit diesem Vertrag setze Diehl Defence seine langjährige, bewährte Zusammenarbeit mit den schwedischen Streitkräften fort, schreibt das Unternehmen.

Schweden sei ein langjähriger IRIS-T-Konsortialpartner und habe den Luft-Luft-Lenkflugkörper IRIS-T seit vielen Jahren an seinen Gripen- Kampfflugzeugen im Einsatz. Neben der Luft-Luft-Variante setzt Schweden auch das bodengebundene Luftverteidigungssystem IRIS-T SLS für die kurze Reichweite ein und hat im Juni 2025 die Beschaffung von sieben Feuereinheiten des Luftverteidigungssystems für die mittlere Reichweite IRIS-T SLM beschlossen. Diese Beauftragung werde eine moderne, mehrschichtige Luftverteidigungsfähigkeit schaffen, die den Schutz Schwedens stärke und zur europäischen Sicherheit beitrage, schreibt Diehl. Schweden hatte als erstes Land die IRIS-T SLS für die bodengebundene Luftverteidigung eingeführt und später Startsysteme dafür an die Ukraine abgegeben.

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Den Angaben von Diehl zufolge deckt IRIS-T SLS den sogenannten SHORAD-Bereich für die kurze und sehr kurze Reichweite ab. Dabei verwendet das System den Standard-Luft-Luft-Lenkflugkörper IRIS-T in unveränderter Form. Die hochagilen Lenkflugkörper bieten laut Hersteller einen echten 360°-Rundum-Schutz vor Flugkörpern, Angriffen von Flugzeugen und gepanzerten Kampfhubschraubern.

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Mittlerweile umfasst die IRIS-T-Familie 21 Nutzerländer, die den Luft-Luft-Lenkflugkörper IRIS-T oder eines der IRIS-T-GBAD-Systeme von Diehl Defence bereits beschafft oder deren Beschaffung beauftragt haben.
lah