Rheinmetall liefert autonome UGV Mission Master SP sowie amphibische Marine-Kits an das U.S. Marine Corps

Waldemar Geiger

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American Rheinmetall, eine US-amerikanische Tochter des Düsseldorfer Rüstungskonzerns Rheinmetall, wurde mit der Herstellung und Lieferung mehrerer autonomer unbemannter Bodenfahrzeuge (A-UGV) des Typs Mission Master SP sowie dazugehöriger Marine-Kits an das U.S. Marine Corps Warfighting Laboratory beauftragt.

Wie aus einer heutigen Mitteilung des Unternehmens hervorgeht, sollen insgesamt zwölf Mission Master SP sowie fünf amphibische Marine-Kits im Gesamtwert von umgerechnet 6,25 Millionen Euro über die Defense Logistics Agency an das U.S. Marine Corps Warfighting Laboratory (MCWL) geliefert werden. Weitere Bestandteile des Vertrags sind ein umfassendes Paket aus Programmmanagement, technischem Support, Logistikkoordination, technischer Dokumentation, Bedienerschulung und Abnahmetests.

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Wie Rheinmetall weiter schreibt, stellt die für das U.S. Marine Corps vorgesehene Variante die bislang fortschrittlichste Konfiguration der Mission-Master-Familie dar, die das Unternehmen entwickelt hat. Die Systeme sollen der Mitteilung zufolge „der kontinuierlichen operativen Evaluierung, Erprobung und Fähigkeitsentwicklung im Zuge des Ausbaus der autonomen Logistik und der expeditionellen Mobilität des Marine Corps“ dienen.

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„Dieser Auftrag ist ein bedeutender Meilenstein in unserer langjährigen Partnerschaft mit dem United States Marine Corps“, wird Matt Warnick, CEO von American Rheinmetall, in der Mitteilung zitiert. „Seit mehr als vier Jahren arbeiten wir Seite an Seite mit den Marines zusammen, um die autonomen Bodenfähigkeiten weiterzuentwickeln und zu verfeinern. Der Mission Master SP bündelt diese Erkenntnisse und unterstreicht das Engagement von Rheinmetall, hochmoderne, zuverlässige und einsatzbereite autonome Systeme zu liefern.“

Die neuen Mission Master SP-Fahrzeuge verfügen Herstellerangaben zufolge über die Rheinmetall PATH-Autonomie-Architektur, eine erweiterte Fahrzeugcharakterisierung sowie eine modulare Nutzlastintegration. Das amphibische Marine-Kit ermöglicht zudem „zuverlässige, erweiterte amphibische Operationen in küstennahen Gewässern“. Den Angaben von Rheinmetall nach basieren die Optimierungen auf umfassendem Nutzerfeedback, Entwicklungstests, Live-Fire-Einsätzen und operativen Erprobungen.

Das Unternehmen gibt an, dass die Mission Master SP-Systeme einen wesentlichen Beitrag zu den Bemühungen des Marine Corps leisten sollen, die autonome Logistik zu stärken, verteilte Operationen zu ermöglichen und die operative Reichweite zu erhöhen, während gleichzeitig das Risiko für das Personal minimiert wird. „Die Fahrzeuge sind speziell für zukunftsweisende Konzepte wie Expeditionary Advanced Base Operations (EABO) und Multi-Domain-Operationen ausgelegt“, so Rheinmetall.

Das Projekt baut der Mitteilung zufolge auf mehreren Meilensteinen auf:

· Mehr als vier Jahre erfolgreiche Kooperation mit dem U.S. Marine Corps.
· Erfolgreicher Einsatz von zwölf Mission-Master-Systemen zur Unterstützung der Fleet Marine Force.
· Entwicklung und Integration des Marine-Kits für amphibische Aufgabenstellungen.
· Integration und Einführung der ferngesteuerten Waffenstation Fieldranger.
· Kontinuierliche Weiterentwicklung der autonomen PATH-Fähigkeiten.
· Zukünftige Etablierung der ALACOE-Initiative (US Advanced Land Autonomy Center of Excellence) von American Rheinmetall.

Waldemar Geiger