OCCAR beauftragt die ARTEC mit der Lieferung von 69 weiteren Radschützenpanzern Schakal

Waldemar Geiger

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Die Europäische Rüstungsagentur OCCAR hat die ARTEC GmbH, ein Joint Venture von KNDS Deutschland und Rheinmetall, mit der Herstellung und Lieferung von 69 weiteren Schützenpanzern Schakal für die Bundeswehr und die niederländischen Streitkräfte beauftragt. Dies geht aus einer heute veröffentlichten Mitteilung der OCCAR hervor.

Wie die Rüstungsagentur schreibt, wurde dazu eine Option aus einem 2025 geschlossenen Rahmenvertrag ausgelöst, aus dem bereits 222 Radschützenpanzer des Typs Schakal – 150 für das Deutsche Heer und 72 für die niederländische Landmacht – bestellt wurden.

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Von den nun 69 bestellten Systemen sind 35 Radschützenpanzer für die Bundeswehr vorgesehen, so dass sich die Schakal-Flotte des Heeres auf 185 Systeme erhöhen wird. Die restlichen 34 Schakale sind für die Landmacht vorgesehen, die damit zukünftig über 106 Radschützenpanzer verfügen wird.

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hartpunkt vorliegenden Informationen zufolge belaufen sich die Kosten der 35 zusätzlichen Bundeswehr-Radschützenpanzer auf fast 650 Millionen Euro. Der Zulauf der Systeme soll in den Jahren 2032 und 2033 erfolgen. Die aus der ersten Bestellung zulaufenden Seriensysteme für die Bundeswehr werden hingegen im nächsten Jahr erwartet.

Der Radschützenpanzer Schakal basiert auf dem von KNDS Deutschland entwickelten Waffensystem Boxer RCT30. Das Waffensystem kombiniert das Boxer-Fahrmodul – in der modernisierten Ausführung „Future Common Drive Module“ – mit einem Maschinenkanonen-Missionsmodul mit dem aus dem Schützenpanzer Puma bekannten unbemannten Turm vom Typ RCT30. Darüber hinaus ist das Fahrzeug mit MELLS-Panzerabwehrlenkflugkörpern bewaffnet. Die Absitzstärke des Systems wird mit sechs Grenadieren angegeben.

Neben der Bundeswehr und den niederländischen Streitkräften haben sich auch Katar und die Ukraine für die Beschaffung einer Variante des RCT30 entschieden.

Waldemar Geiger