MV-8 Komodo Uncrewed Breaching System – Rheinmetall will auf der Eurosatory unbemannten Minenräumpanzer zeigen

Waldemar Geiger

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Der Düsseldorfer Rüstungskonzern Rheinmetall hat heute angekündigt, nächste Woche auf der Eurosatory in Paris das unbemannte Minenräumsystem „MV-8 Komodo Uncrewed Breaching System“ zeigen zu wollen, welches im Februar 2026 auf der Combat Engineer & Logistics 2026 in Krakau erstmals vorgestellt wurde. Wie es in einem heutigen LinkedIn-Post des Rüstungskonzerns heißt, vereint der unbemannte Minenräumpanzer Rheinmetalls Know-how im Bereich der Ingenieurtechnik mit den bewährten Technologien für unbemannte Plattformen des kroatischen UGV-Herstellers DOK-ING, der sich zu 51 Prozent im Besitz von Rheinmetall befindet, und den spezialisierten Räumfähigkeiten von Pearson Engineering Ltd.

Wie es in dem Beitrag heißt, wurde das System für den Einsatz in modernen Bedrohungsszenarien entwickelt und die ferngesteuerte Minenräumung zu ermöglichen, wobei das Risiko für die eigenen Truppen erheblich verringert wird. „Auf diese Weise leistet der Komodo einen wesentlichen Beitrag zur Verbesserung von Schutz, Mobilität und Kampfeffizienz auf dem Gefechtsfeld der Zukunft“, schreibt Rheinmetall.

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Mit einem maximalen Gesamtgewicht von 17 Tonnen kann die Komodo-Plattformen mit unterschiedlichen Rüstsetzen bestückt werden. Für die angekündigten Variante Minenräumpanzer wurde das System mit einem vier Meter breiten Pearson-Minenpflug sowie eines integrierten Fahrspurmarkierungssystems ausgestattet. Bei diesem System werden die Minen während der Räumfahrt aus dem Boden gehoben und zu beiden Seiten neben die Fahrspur abgeleitet. Dort können sie später durch dafür geschultes Personal neutralisiert werden. Gleichzeitig wird die Gasse für die nachfolgenden Kräfte markiert, so dass sie auch bei eingeschränkter Sicht oder in der Nacht gesehen werden kann.

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Zudem wurde unbemannte Minenräumpanzer mit einem raketengestützten Minenräumschnursystem (MICLIC) vom Typ „Plofadder“ der südafrikanischen Rheinmetalltochter Rheinmetall Denel Munition ausgerüstet. Das System ist nach Angaben von Rheinmetall in der Lage, auf festem Untergrund innerhalb von Minuten eine 160 Meter lange und neun Meter breite Schneise in Minenfelder und Sperren zu schlagen.

Waldemar Geiger