STARK liefert weitere Loitering Munition an europäischen NATO-Kunden

Waldemar Geiger

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Ein europäischer Bündnispartner und NATO-Staat hat nach Angaben des Defence-Tech-Unternehmens STARK seine Bestellung von Loitering-Munition-Systemen des Typs Virtus vervierfacht. Dafür wurde ein bestehender Vertrag über unbemannte Systeme maßgeblich ausgeweitet, heißt es in einer heute veröffentlichten Mitteilung des Unternehmens.

Wie das Unternehmen zudem schreibt, kommt die Erweiterung des Auftragsvolumens nach „einer bereits erfolgten Lieferung der ursprünglichen Charge und unterstreicht das Vertrauen in die Leistungsfähigkeit, Zuverlässigkeit und Einsatzreife der Technologie von STARK“.

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Bei dem nicht weiter spezifizierten Kunden dürfte es sich um ein nordeuropäisches NATO-Land handeln, das Anfang Februar 2026 Loitering Munition vom Typ Virtus bestellt hatte, hartpunkt berichtete. Die Lieferung erster Systeme wurde damals für Februar in Aussicht gestellt. Neben dieser Bestellung ist nur noch die Bestellung der Bundeswehr öffentlich bekannt.

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Ein weiterer interessanter Umstand ist die Anpassung der technischen Leistungsangaben auf der Webseite. So scheint das Unternehmen mehrere Änderungen bezüglich der Virtus-Leistungsdaten vorgenommen zu haben.

So wurde beispielsweise die öffentlich kommunizierte Einsatzdauer von 60 Minuten auf 1,5 Stunden angehoben. Ähnlich verhält es sich mit der Flugreichweite, die von 100 auf über 130 Kilometer geändert wurde. Zudem wird nun auch die Durchschlagskraft mit über 880 mm Panzerstahl angegeben. Bei dem Gefechtskopf handelt es sich um die 110mm-Variante des Lion-Strike-Gefechtskopfes von der TDW Gesellschaft für verteidigungstechnische Wirksysteme mbH, einer Tochter der MBDA Deutschland.

Bei der Virtus handelt es sich um ein 2 m hohes Wirkmittel mit X-förmigen Flügeln mit einer Flügelspannweite von 1,8 m. An den Flügelspitzen befindet sich jeweils ein elektrisch angetriebener Propeller. Zudem verfügt die Strike-Drohne über ein Heckleitwerk mit vier kurzen, ebenfalls X-förmig angeordneten Flügeln. Kern-Designmerkmal der Virtus ist die Fähigkeit, senkrecht starten und landen zu können. Damit kann das System ohne jegliche Infrastruktur – bspw. einem Startkatapult – betrieben werden.

Waldemar Geiger