Die spanische Regierung hat vier Feuereinheiten des Luftverteidigungssystems Patriot beim US-Rüstungskonzern Raytheon im Wert von 1,7 Milliarden US-Dollar im Rahmen von Foreign Military Sales bestellt. Wie Raytheon in einer Mitteilung schreibt, umfass der Vertrag Radargeräte, Abschussvorrichtungen, Kommando- und Kontrollstationen sowie Ausbildungsausrüstung.
Raytheon arbeitet nach eigenen Angaben im Rahmen seines globalen Patriot-Lieferkettennetzwerks mit lokalen spanischen Verteidigungsunternehmen wie Sener für das elektromechanische Steuerungssystem der GEM-T-Flugkörper zusammen. Sener fungiert als Partner beim Aufbau einer GEM-T-Produktionslinie in Deutschland.
Laut Hersteller ist Patriot das weltweit einzige einsatzerprobte bodengestützte Luftverteidigungs- und Raketenabwehrsystem, das in der Lage ist, Langstrecken-Marschflugkörper, taktische ballistische Raketen und das gesamte Spektrum luftatmender Bedrohungen abzuwehren.
Patriot bilde die Grundlage der Luftverteidigung für 19 Länder, und das System beweise weiterhin seine Wirksamkeit gegen hochentwickelte Luftbedrohungen und massive komplexe Angriffe.
„Die Zusammenarbeit von Raytheon mit der spanischen Regierung und der lokalen Industrie wird dazu beitragen, die Bereitschaft gegenüber sich entwickelnden Bedrohungen sicherzustellen“, sagte Pete Bata, Senior Vice President von Global Patriot bei Raytheon, laut Mitteilung. „Raytheon unterstützt weiterhin die spanische Regierung und arbeitet gleichzeitig mit ihrer robusten Verteidigungsindustrie zusammen, um Patriot zu liefern.“
Der Vertrag kommt zustande, nachdem Deutschland, die Niederlande und Rumänien im laufenden Jahr Aufträge für zusätzliche Patriot-Systeme erteilt haben.
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