SMAG Mobile Antenna Masts plant Börsengang

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Die SMAG Mobile Antenna Masts AG, ein Entwickler und Hersteller von einsatzkritischen mobilen Mastsystemen für Militär- und Verteidigungsanwendungen, mit Sitz in Salzgitter will an die Börse gehen. Das Angebot solle sowohl neu ausgegebene Aktien aus einer Kapitalerhöhung der Gesellschaft als auch den Verkauf bestehender Aktien durch die SMAG Group GmbH umfassen, die sich vollständig im Besitz der AEQUITA SE & Co. KGaA befinde, schreibt das Unternehmen in einer Mitteilung.

Die anschließende Aufnahme der Aktien der Gesellschaft in den Handel an der Frankfurter Wertpapierbörse im Segment „Scale“ werde voraussichtlich im Juli 2026 erfolgen, vorbehaltlich der Marktbedingungen. Die Gesellschaft strebt laut Mitteilung einen Nettoerlös aus der Grundkapitalerhöhung von rund 30 Millionen Euro an. AEQUITA, der derzeitige alleinige Anteilseigner der Gesellschaft, werde ebenfalls bestehende Aktien verkaufen und beabsichtigt, nach dem Angebot eine erhebliche Beteiligung zu behalten.

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SMAG erwirtschaftet den überwiegenden Teil seines Nettoumsatzes mit Anwendungen im Verteidigungsbereich und in verwandten Bereichen. Im Geschäftsjahr, das am 31. Dezember 2025 endete, erzielte das Unternehmen nach eigenen Angaben 99,1 Proznet seines Nettoumsatzes mit missionskritischen mobilen  Antennenmastsystemen für militärische Anwendungen.

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Das 1974 gegründete Unternehmen blickt auf eine über 50-jährige Tradition zurück und beschäftigte zum 31. März 2026 rund 170 Mitarbeiter. Laut Mitteilung hat das Unternehmen mehr als 2.000 im Einsatz befindliche Mastsysteme in über 20 Länder geliefert. Das Unternehmen nehme eine strukturell einzigartige Position als einziger Hersteller von selbsttragenden, abspannfreien mobilen Antennenmastsystemen, teilweise mit einer Höhe von bis zu 40 Metern oder einer Tragkraft von bis zu 600 kg.

SMAG agiert nach eigenen Angaben als Spezialanbieter sowohl für etablierte Prime-Unternehmen als auch für die nächste Generation von Neo-Primes im Bereich Verteidigungstechnologie. Die Mastsysteme von SMAG haben sich im „Tactical Wide Area Network“-Programm der Bundeswehr bewährt und werden laut Mitteilung im Rahmen eines im Februar 2026 unterzeichneten Zehnjahresvertrags mit Laufzeit bis Februar 2036 mit 54 bestätigten Systemen und vertraglichen Optionen für weitere 337 Systeme eingesetzt; ebenso im Patriot-Luftabwehrsystem für die Schweizer Armee.
lah