Polen bestellt drei U-Boote des Typs A26 bei Saab

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Der schwedische Rüstungskonzern Saab hat heute einen Vertrag mit der polnischen Rüstungsagentur des Finanzministeriums unterzeichnet und einen Auftrag über die Herstellung und Lieferung von drei U-Booten des Typs A26 erhalten.  Wie Saab in einer Mitteilung schreibt, umfasst der Vertrag zudem ein Waffenpaket sowie ein Ausbildungs- und Unterstützungspaket. Der Auftragswert beläuft sich den Angaben zufolge auf rund 47 Milliarden SEK (rund 4,24 Milliarden Euro). Saab werde die Lieferungen fortlaufend ausführen, wobei die letzten Lieferungen für das Jahr 2038 vorgesehen seien.

Das U-Boot vom Typ A26 von Saab ist laut Mitteilung auf die anspruchsvollen Einsatzbedingungen in der Ostsee ausgelegt und wurde speziell dafür entwickelt, geräuschlos zu operieren und unentdeckt zu bleiben. Ein U-Boot leiste durch seine eine Tarneigenschaften sowie seine Fähigkeiten in den Bereichen Aufklärung und Überwachung einen wesentlichen Beitrag zu maritimen Multi-Domain-Operationen.

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Zur Unterstützung des Vertrags und des Betriebs der U-Boote durch die polnische Marine hat sich Saab nach eigenen Angaben verpflichtet, in enger Zusammenarbeit mit der polnischen Industrie Kapazitäten für Wartung, Reparatur und Überholung (MRO) in Polen aufzubauen und damit die strategische Autonomie Polens zu fördern. Polen werde das schwedische U-Boot HMS Södermanland als Überbrückungslösung betreiben, wie in einem separaten Abkommen zwischen Polen und Schweden festgelegt.
lah

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