Der südkoreanische Rüstungskonzern Hanwha Aerospace hat nach eigenen Angaben mit der Norwegian Defence Materiel Agency (NDMA) einen dritten Vertrag über die Lieferung von 24 weiteren Panzerhaubitzen des Typ K9 VIDAR unterzeichnet.
Wie Hanwha in einer Mitteilung weiter schreibt, wird mit diesem Auftrag die K9-Flotte Norwegens auf 52 Systeme erweitert. Die Entscheidung folge auf die positive Bewertung der operativen Leistungsfähigkeit der Plattform durch die norwegische Armee und die erfolgreiche Ausführung früherer Verträge.
Die im Rahmen des Vertrags zu liefernden K9-Systeme, die bis 2027 den norwegischen Streitkräften zulaufen sollen, werden den Angaben zufolge über ein verbessertes Kommunikationssystem verfügen und in das norwegische Combat-Management-System integriert werden. Der Vertrag umfasse ein integriertes Logistikunterstützungspaket, um die Einsatzbereitschaft durch Schulungs- und Wartungslösungen sicherzustellen, die in Zusammenarbeit mit der lokalen norwegischen Industrie bereitgestellt werden.
Der Vertrag wurde in Oslo in Anwesenheit von Jaeil Son, Präsident und CEO von Hanwha Aerospace, und norwegischen Beamten unterzeichnet, darunter Gro Jære, Generaldirektorin der NDMA, Generalmajor Lars Lervik, Chef der norwegischen Armee, und Min-Jeong Seo, Botschafterin der Republik Korea in Norwegen.
Die Bestellung stärke die Position von Hanwha Aerospace als führender Anbieter von Artilleriesystemen in Europa und unterstütze das Ziel des Unternehmens, die Zusammenarbeit in der nordischen Region auszubauen, heißt es in der Mitteilung. Er eröffne auch Möglichkeiten für zukünftige Exporte, darunter das Chunmoo MRLS (Multiple Rocket Launcher System).
lah














