Gogo Special Missions, der Militär- und Regierungsbereich des an der Nasdaq gelisteten US-Unternehmens Gogo, und Insitu, ein Unternehmen der Boeing-Gruppe, haben nach eigenen Angaben Tests und die Integration einer neuen, modifizierten Hochgeschwindigkeits-Satellitenkonnektivitätslösung abgeschlossen, die speziell auf unbemannte Flugsysteme (UAS) der Gruppe 3 zugeschnitten ist. Bei dem Vorhaben ging es darum, den Einbau der HDX-Antenne Galileo von Gogo in das „Integrator“-UAS von Insitu zu optimieren.
Wie es in einer Mitteilung der Unternehmen heißt, können Insitu-Kunden aufgrund des weiter optimierten Antennensystems nun über die OneWeb-LEO-Satellitenkonstellation von Eutelsat mit einer LRU-Konfiguration (Line Replaceable Unit) auf schnelles, globales Internet zugreifen.
„Das ‚Integrator‘-UAS bietet eine Reichweite auf Einsatzgebietsebene und Kapazität für mehrere Kundennutzlasten. Die Ergänzung um eine ITAR-freie Hochgeschwindigkeits-SatCom-Option ist eine unverzichtbare Funktion für unsere globalen Kunden – sie erweitert die Führungs- und Kontrollmöglichkeiten und ermöglicht eine nahtlose Rückübertragung von Sensordaten mit minimaler Latenz“, sagte John Kelly, Vice President of Growth bei Insitu, laut Mitteilung.
Neben der Integration und Erprobung des Gogo Galileo HDX auf dem „Integrator“ wurde dabei auch die Nutzung des FLARES-Kits für vertikalen Start und Landung erfolgreich überprüft. Diese neue Lösung benötigt der Mitteilung zufolge nur minimalen Platz auf dem Deck und kann auf hoher See sowie bei böigem Wind starten. Dafür seien keine Modifikationen am Fluggerät erforderlich.
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