Diehl Defence und das deutsche Defence-Tech-Unternehmen FLANQ haben ein Memorandum of Understanding (MoU) zur strategischen Zusammenarbeit im Bereich autonomer maritimer Systeme unterzeichnet. Wie Diehl in einer Mitteilung schreibt, wollen beide Unternehmen mit dieser Kooperation ihre Kompetenzen und Fähigkeiten bündeln, um die Verteidigungsfähigkeit im maritimen Umfeld auf unbemannte Plattformen zu erweitern.
Die Partnerschaft bedeute für beide Firmen die Erschließung des Technologiefelds der autonomen Über- und Unterwasserplattformen als Träger für Sensorik und Effektoren. Gemeinsam sollen bestehende Systeme weiterentwickelt und für neue maritime Einsatzszenarien bereitgestellt. Ziel sei, sich frühzeitig gemeinsam als verlässlicher Partner der deutschen Marine und ihrer internationalen Partner aufzustellen, wobei insbesondere die Verbindung der beiden deutschen Firmen und ihrem Ansatz, die deutsche Resilienz auszubauen und zu stärken, zum Tragen kommen werde.
FLANQ bringt hierfür laut Mitteilung seine Kompetenzen in den Bereichen Autonomie, Missionssoftware, Sensorfusion sowie die Entwicklung und Integration modularer unbemannter Seeplattformen ein. Diehl Defence ergänze diese Fähigkeiten durch sein etabliertes Portfolio an Effektoren sowie seine langjährige Erfahrung in der Entwicklung und Industrialisierung komplexer Verteidigungssysteme. Gemeinsames Ziel sei es, noch im laufenden Jahr einen ersten Demonstrator zu realisieren und damit die Grundlage für weitere Entwicklungs- und Beschaffungsvorhaben zu schaffen.
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