Saab und GA-ASI testen Frühwarnfähigkeit des LoyalEye-Systems auf der MQ-9B im Flug

Anzeige

Der schwedische Rüstungskonzern Saab und General Atomics Aeronautical Systems (GA-ASI) aus den USA haben erfolgreich Flugtests einer unbemannten luftgestützten Frühwarn- und Führungsfähigkeit (Airborne Early Warning and Control, AEW&C) durchgeführt. Wie das schwedische Unternehmen in einer Mitteilung schreibt, wurde dabei das luftgestützte Frühwarnradar LoyalEye von Saab in die Drohne MQ-9B von GA-ASI integriert.

LoyalEye auf der MQ-9B soll eigenständig oder in Zusammenarbeit mit bemannten Plattformen für luftgestützte AEW&C-Fähigkeiten eingesetzt werden können. Eine unbemannte luftgestützte Frühwarnfähigkeit ermögliche die Überwachung großer Gebiete über längere Zeiträume hinweg, so Saab.

Anzeige

Die Tests fanden den Angaben zufolge bei einem Flug von der Desert Horizon Flight Operations Facility von GA-ASI in Südkalifornien aus statt. Dabei wurde die Leistungsfähigkeit des integrierten Systems überprüft, einschließlich der Fähigkeit des Systems, Luftziele von einer unbemannten Plattform aus zu erkennen, zu verfolgen und zu klassifizieren.

Anzeige

Der Flugtest ist Teil eines Evaluierungsprogramms, das mit dem Erstflug des Systems im Mai 2026 begonnen hatte, wie aus der Mitteilung hervorgeht.

„Dieser Flugtest stellt einen wichtigen Meilenstein bei der Entwicklung unbemannter luftgestützter Frühwarnfähigkeiten dar. LoyalEye wurde entwickelt, um bestehende AEW&C-Lösungen zu ergänzen und zusätzliche Flexibilität sowie längere Einsatzdauer zu ermöglichen. Der heutige Flug bestätigt die Leistungsfähigkeit des Systems in einem realitätsnahen Einsatzszenario“, erklärt Carl-Johan Bergholm, Leiter des Geschäftsbereichs Surveillance bei Saab, laut der Mitteilung vom 28. Oktober 2026.

Nach Aussage von David R. Alexander, Präsident von GA-ASI, bestehe weltweit ein hohes Kundeninteresse an einer AEW-Fähigkeit auf Basis der MQ-9B.
lah