Die Auftragsvergabe ermögliche es Boeing, die Produktion von PAC-3-MSE-Suchköpfen im Rahmen der zuvor angekündigten siebenjährigen Rahmenvereinbarung mit dem US-Kriegsministerium zu verdreifachen, schreibt das Unternehmen in einer Mitteilung.
Die von Boeing hergestellten Suchköpfe ermöglichen es den modernsten Patriot-Abfangraketen, hochentwickelte Bedrohungen – von feindlichen Flugzeugen bis hin zu Hyperschall-, ballistischen und Marschflugkörpern – zu identifizieren, zu verfolgen und zu bekämpfen, wie aus der Mitteilung weiter hervorgeht.
Zusätzlich zu den jüngsten Investitionen in den Ausbau seines Werks für PAC-3-Suchköpfe hat Boeing nach eigenen Angaben die Beziehungen zu seinen Zulieferern gestärkt, um eine agilere, kostengünstigere, widerstandsfähigere und skalierbarere Lieferkette zu schaffen.
Der Produktionsausbau und die damit verbundenen Neueinstellungen begannen den Angaben zufolge Anfang dieses Jahres nach der Bekanntgabe der Rahmenvereinbarung. Infolge des Vertrages werden laut Boeing voraussichtlich Hunderte direkter und indirekter Arbeitsplätze im Raum Huntsville, Alabama, geschaffen.
Die Produktionssteigerung unterstütze den Fokus des US-Kriegsministeriums auf die Stärkung des „Arsenal of Freedom“ und stehe im Einklang mit dessen „Acquisition Transformation Strategy“, die darauf abziele, die Bereitstellung wichtiger Fähigkeiten für die Soldaten zu beschleunigen, schreibt Boeing.
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