Hensoldt will ukrainische Luftverteidigung weiter stärken

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Am Rande des Besuchs von Bundeskanzler Friedrich Merz am Wochenende in der Ukraine hat Hensoldt-CEO Oliver Dörre mit dem ukrainischen Verteidigungsministerium eine Absichtserklärung zur Stärkung der Luftraumüberwachung und Luftraumverteidigung unterzeichnet. Wie das Unternehmen in einer Mitteilung schreibt,  sieht die Absichtserklärung weitere umfassende Lieferungen von Radarsystemen vor. Die Zusammenarbeit umfasse zudem die Weiterentwicklung der Radarfähigkeiten.

Außerdem wollen die Partner Optionen für den Einsatz und den gemeinsamen Betrieb von Weitbereichsradaren des Typs TRL-4D LR prüfen. Damit erweitere Hensoldt die bereits vereinbarte Zusammenarbeit bei der Abwehr ballistischer Raketen, schreibt das Unternehmen. Im Juni hatten Hensoldt und die ukrainische Firma Fire Point in Paris eine Absichtserklärung mit dem Ziel unterzeichnet, kampferprobte Komponenten in ein bodengestütztes Luftabwehrsystem zum Abfangen von ballistischen Raketen zu integrieren. Im Rahmen des Vorhabens Freyja will Fire Point ein System zur Abwehr ballistischer Raketen aufbauen.

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Weitbereichsradare des Typs des Typs TRL-4D LR sollen besonders leistungsfähig sein und für die Abwehr ballistischer Raketen geeignet sein. Die Luftwaffe beschafft diesen Radartyp und die Marine hatte vier Marine-Versionen des Radars als TRS-4D LR geordert, die offenbar nicht mehr in die Fregatten der Klasse 124 eingerüstet werden.

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Mit seiner Sensortechnologie und seinem Fachwissen will Hensoldt der Mitteilung zufolge die Einsatzbereitschaft der ukrainischen Streitkräfte unterstützen und zum Schutz der ukrainischen Bevölkerung und der kritischen Infrastruktur des Landes beitragen.  „Der kommende Winter wird für die Ukraine eine weitere große Belastungsprobe sein, insbesondere für die zivile Infrastruktur. Präsident Selenskyj und die ukrainische Bevölkerung können sich darauf verlassen, dass Hensoldt an der Seite der Ukraine steht. Wir setzen alles daran, den Schutz der Menschen und der Infrastruktur zu stärken“, sagt Hensoldt-CEO Oliver Dörre laut Mitteilung.
lah