FTS hat den JOKER im Rahmen einer NATO-Übung erfolgreich vorgeführt

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Die Flensburg Technology Systems GmbH (FTS), ein Joint Venture der FFG Flensburger Fahrzeugbau Gesellschaft mbH und IAI/ELTA Systems, hat auf der maritimen Erprobungs- und Demonstrationsübung für unbemannte Systeme REPMUS 2026 in Portugal das unbemannte Überwasserfahrzeug (USV) JOKER erfolgreich vorgeführt.

Der JOKER sei ein innovatives USV, das für Präzisionsangriffe sowie Verteidigungs- und maritime Aufklärungsmissionen konzipiert worden sei, schreibt FTS in einer Mitteilung. Das System kombiniere die kinetische Durchschlagskraft von Lenkmunition mit der operativen Flexibilität eines autonomen USV und biete den Seestreitkräften eine agile, kosteneffiziente Fähigkeit sowohl für maritime Angriffs- als auch für Verteidigungsmissionen. Der JOKER wurde den Angaben zufolge im maritimen Einsatzbereich operativ validiert und habe dabei seine Fähigkeiten zur Zielerfassung und -bekämpfung unter Beweis gestellt.

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Das System kann laut FTS im maritimen Umfeld patrouillieren, bewegliche und stationäre Ziele auf See erkennen und identifizieren, diese anvisieren und mit hoher Präzision bekämpfen.

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Der JOKER sei darauf ausgelegt, einer breiten Palette maritimer Bedrohungen zu begegnen, darunter Sprengstoffboote und angreifende Schiffe, die Häfen sowie Seestreitkräfte bedrohen. Gleichzeitig biete er Fähigkeiten gegen strategische maritime Infrastruktur sowie hochwertige Ziele auf See.

Wie aus der Mitteilung weiter hervorgeht, kann der JOKER je nach Missionsanforderungen autonom oder ferngesteuert operieren und sowohl unabhängig als auch als Teil eines koordinierten unbemannten Teams eingesetzt werden. Mehrere JOKER-Plattformen können demnach gemeinsam agieren, um fortschrittliche Erkennungs- und Verteidigungssysteme zu kontern, Täuschungseffekte zu erzeugen und mehrschichtige Verteidigungsanlagen zu überwinden.

Seine modulare Architektur ermögliche die Anpassung an vielfältige Missionsszenarien und die Integration in eine mehrschichtige maritime Kampfarchitektur neben bemannten und unbemannten Plattformen sowie weiteren Angriffs- und Aufklärungsmitteln. Jede Mission könne von verschiedenen Standorten aus über eine Kontrollstation geleitet werden. Eine Integration der Hauptkontrollstation auf Schiffen, an vorgelagerten Operationsbasen oder im Marinehauptquartier sei ebenfalls möglich. Dank der Nutzung von Satellitenkommunikation könne jede Mission nach Angaben von FTS außerhalb der Sichtweite durchgeführt werden.

Die Plattform ist laut Mitteilung mit einer integrierten Navigations- und Steuerungssuite ausgestattet, einschließlich einer INS/GPS-Einheit mit Störungsschutz, Kompass- und Kurssteuerungskomponenten, einem fortschrittlichen Missionscomputer sowie Echtzeit-Video- und Telemetrieübertragung an den Bediener. Optionale Sensorpakete können laut Hersteller ebenfalls integriert werden. Dank der modularen Konfiguration lasse sich das System an unterschiedliche operative Anforderungen anpassen.
lah