Der französische Batterie- und Batteriezellenhersteller Saft, eine Tochtergesellschaft von TotalEnergies, hat vom französischen Werftkonzern Naval Group einen Großauftrag zur Lieferung von Lithium-Ionen-Batteriesystemen der nächsten Generation für die U-Boot-Familien „Barracuda“ und „Scorpene“ erhalten.
Dieser Auftrag stelle einen strategischen Meilenstein für Saft dar, stärke die Position des Unternehmens in europäischen Verteidigungsprogrammen und bestätige die wachsende Nachfrage nach seiner fortschrittlichen Li-Ionen-Batterietechnologie, schreibt Saft in einer Mitteilung.
Ein entscheidender Faktor für den Abschluss dieses Vertrags sei die Fähigkeit von Saft, die gesamte Wertschöpfungskette im Batteriebereich zu beherrschen, ausgehend vom Kern der Technologie: der Elektrochemie.
Die Li-Ionen-Batterien von Saft, die auf eigens entwickelten und im eigenen Haus hergestellten Zellen basieren, bieten der Mitteilung zufolge gegenüber Blei-Säure-Technologien einen entscheidenden Fortschritt. So weisen sie unter anderem eine höhere Energiedichte auf, was eine größere Unterwasser-Ausdauer ermögliche. Darüber hinaus gewähren sie eine hohe Betriebssicherheit, die den strengsten Verteidigungsanforderungen gerecht werde. Diese Errungenschaft ist laut Mitteilung das Ergebnis einer mehrjährigen engen Zusammenarbeit zwischen Saft und Naval Group.
Dieser Auftrag bestätige, dass fortschrittliche Batterietechnologie mittlerweile ein entscheidender Faktor für die Leistungsfähigkeit von U-Booten sei, so Cedric Duclos, CEO von Saft.
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