KNDS Deutschland, Helsing, TYTAN und steep bringen Bewegung in die Drohnenkriegsführung

Waldemar Geiger

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Die vier deutschen Unternehmen KNDS Deutschland, Helsing, TYTAN Technologies und steep zeigen auf der Rüstungsmesse Eurosatory 2026 in Paris ein containerbasiertes Konzept für den Einsatz unterschiedlicher unbemannter Systeme – Strike-Drohnen und Abfangdrohnen – im Rahmen einer beweglichen Gefechtsführung.

Gezeigt wurde ein modular ausgelter 20-Fuß-Container der abhängig von jeweiligen Einsatzzweck mit unterschiedlichen Drohnensystemen ausgerüstet werden kann. Die Integration der unbemannten Systeme sowie dafür benötigter Starteinrichtungen in die Containerlösung erlaubt den begleitenden Einsatz der Waffensysteme mit der vorrückenden Kampftruppe. Dafür wird der Container über standardisierte Schnittstellen von einem militärischen Lkw mitgeführt. Wenn es die Lage erfordert, werden die Systeme aus dem Container heraus gestartet, ohne dass Katapulte oder sonstige Startrampen benötigt werden.

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Gezeigt wurde eine beispielhafte Konfiguration mit Loitering Munition Systemen und zwei unterschiedlichen Abfangdrohnen. Die im Ukraine-Krieg einsatzbewährte Strike-Drohne HX-2 von Helsing ermöglicht die Präzise Zielbekämpfung auf Distanzen von bis zu 100 km. Neben dem klassischen Einsatz gegen Bodenziele kann das System durch aktive Bekämpfung feindlicher Drohnenstellungen auch einen Beitrag zum Schutz der vorrückenden Truppe vor Drohnen bieten.

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Zwei weitere Elemente der Drohnenabwehr bilden die TI-1 Metis und TI-2 Eos von TYTAN Technologies. Die Metis wurde als KI-gestützte Abfangdrohne gegen Drohnen der NATO Klasse 2 entwickelt. Mit einer Geschwindigkeit von über 350 km/h kann die Abfangdrohne Ziele in einer Entfernung von bis zu 60 km und einer maximalen Höhe von 5 km bekämpfen. Dazu ist das System in der Lage einen rund 1kg schweren Gefechtskopf zu tragen.

Den Schutz gegen kleinere Drohnen sowie Aufklärungsdrohnen der NATO Klasse 1 bietet die TI-2 Eos, ebenfalls von TYTAN Technologies. Die Drohne ist über 200 km/h schnell und wirkt mittels eines Rammmanövers auf eine Entfernung von bis zu 20 km.

Waldemar Geiger