KNDS will zehn weitere Fertigungsstätten aufbauen

Lars Hoffmann

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Das deutsche-französische Landsystemhaus KNDS hat einen Auftragsbestand von über 30 Milliarden Euro und will aufgrund der starken Nachfrage seine Produktionskapazitäten mit Partnern und allein weiter ausbauen.

Man werde zehn neue Fertigungsstätten aufbauen, kündigte KNDS-CEO Jean-Paul Alary heute vor Journalisten auf der Rüstungsmesse Eurosatory in Paris an. Nach Angaben des Unternehmens sollen zum Teil bestehende Fertigugungsstätten erweitert werden aber auch neue Werke entstehen. Der Aufbau aller zehn Einheiten solle noch im laufenden Jahr erfolgen, wobei die meisten neuen Fertigungsstätten für Deutschland vorgesehen seien. Alary kündigte für die kommenden zwei bis drei Jahre Investitionen von etwa 1,5 Milliarden Euro an.

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Der Rüstungskonzern will noch in diesem Jahr an die Börse gehen. „Je früher, desto besser“, kommentierte Alary die Planungen. Medienberichten zufolge könnte der Börsengang womöglich noch im Juni oder Juli erfolgen.

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Wie es auf der heutigen Pressekonferenz weiter hieß, will KNDS bis zur Einführung des Main Ground Combat Systems (MGCS) je eine „Brückenlösung“ für einen Kampfpanzer für die deutschen und französischen Streitkräfte entwickeln. Während für die Bundeswehr eine weiterentwickelte Leopard-2-Variante vorgesehen ist, soll für Frankreich unter der Bezeichnung „CAPINT“ das Chassis eines Leopard 2 mit einem Ascalon-Turm von KNDS France kombiniert werden.

Lars Hoffmann